Er gehörte zu den 15 Malern, die ab 1982/1983 bei Werner Tübke an der Ausmalung des Bauernkriegspanoramas in Bad Frankenhausen arbeiteten.
Eisel lebt als freischaffender Künstler in Langen Brütz. Im Juni 1989 besuchte Markus Wolf dort Eisels Vater anlässlich dessen Jubiläumsausstellung in Schwerin. Dabei zeigte Paul Eisel ihm sein Bild Druckanzug (1988/89, Öl, 200 × 105 cm; Auftrag der Politischen Hauptverwaltung der NVA; heute im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Berlin-Gatow). Dazu urteilte Wolf: „Obwohl der eigentliche Inhalt des Anzugs, der Pilot, fehlt, wirkt der Anzug gespenstisch lebendig, erfüllt das Bild den Betrachter mit Unruhe, überlässt es seiner Phantasie, dieses Symbol der Entfremdung zu deuten. Paul hat es sich mit der Suche nach eigenem Standort und eigener Handschrift nicht leicht gemacht, er hat beides anscheinend gefunden.“
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1984: Berlin, Altes Museum („Junge Künstler der DDR“)
1985: Schwerin, Bezirkskunstausstellung
1986: Cottbus, Staatliche Kunstsammlungen („Soldaten des Volkes - dem Frieden verpflichtet. Kunstausstellung zum 30. Jahrestag der Nationalen Volksarmee“)
↑Paul Eisel (geb. 1955, Mecklenburger Landschaftsmaler, Sohn des Malers Fritz Eisel):Ernst Barlach.lot-tissimo.com,10.Januar 2015,abgerufen am 3.Juli 2025.
↑Abbildung in: Monika Flacke: Auftrag: Kunst. 1949–1990. Bildende Künstler der DDR zwischen Ästhetik und Politik. Deutsches Historisches Museum 1995, S, 409
↑Paul Eisel:Wismut vor Ort.Deutsche Fotothek,1996,abgerufen am 3.Juli 2025.
↑Peter-Michael Diestel, Michael Hametner:Ruhe gebe ich nicht: Gespräche über die unvollendete deutsche Einheit. Das Neue Berlin, 2022, ISBN 978-3-360-50183-7 (google.de[abgerufen am 3.Juli 2025]).