Preglerhof liegt 450 Meter östlich der Staatsstraße2400, 4 Kilometer nordwestlich von Schönthal. Westlich von Preglerhof erhebt sich der 542 Meter hohe Hussitenbierl.
Geschichte
Preglerhof (auch: Preglhof) ist eine Neugründung des 19. Jahrhunderts. Es wurde 1861 erstmals erwähnt. Preglerhof gehörte zur Gemeinde Hiltersried, die 1978 nach Schönthal eingemeindet wurde.
Preglerhof gehört zur Pfarrei Hiltersried. 1997 hatte Preglerhof 8 Katholiken.
Einwohnerentwicklung ab 1861
1861–1925
Jahr
Einwohner
Gebäude
1861
7
k.A.
1871
8
4
1885
11
1
1900
6
1
1913
25
2
1925
14
2
1950–2011
Jahr
Einwohner
Gebäude
1950
7
1
1961
10
2
1970
7
k.A.
1987
8
3
2011
5
k.A.
Tourismus und Sehenswürdigkeiten
Hussitendenkmal zur Erinnerung an die Schlacht von Hiltersried 1433
Südlich an Preglerhof vorbei führt der Mountainbikeweg MTB-14.
Auf dem Gelände zwischen Preglerhof und Hiltersried, südwestlich von Preglerhof, fand 1433 die Schlacht bei Hiltersried statt. Bei diesem Kampf gelang es durch Initiative von Herzog Johann von Pfalz-Neumarkt nach langen Jahren und vielen vergeblichen Versuchen erstmals das plündernde und für unbesiegbar gehaltene Heer der Hussiten zu schlagen. An diese Schlacht erinnert der Name des das Gelände beherrschenden Hügels Hussitenbierl und ein 1933 errichtetes denkmalgeschütztes Denkmal, Denkmalnummer D-3-72-157-12.
12Zensus 2011 bei atlas.zensus2011.de. Abgerufen am 11. März 2022.
12Preglerhof bei Bayernatlas. Abgerufen am 8. Juni 2022.
12Preglerhof bei bavarikon.de. Abgerufen am 8. Juni 2022.
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Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 10
↑
Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 183
↑
Emma Mages: Waldmünchen: Die Pflegämter Waldmünchen und Rötz, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe 1, Heft 56, Kallmünz: Verlag Michael Lassleben, 1991, ISBN 3-7696-9917-3, S. 192
12
Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S.374 (Digitalisat).
12
Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 243