

Die Region Trier ist eine der fünf Planungsregionen in Rheinland-Pfalz. Sie entspricht in ihren Grenzen dem ehemaligen Regierungsbezirk Trier mit den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel, sowie der kreisfreien Stadt Trier. Die Planungsregion hat eine Einwohnerzahl von 534.438 und eine Fläche von 4.925 km² (Stand: 2020). Der Verwaltungssitz befindet sich in Koblenz bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, die Geschäftsstelle in Trier. Vorsitzende der Planungsgemeinschaft ist Julia Gieseking (Stand: 2021).
Seit dem 27. September 2011 ist die Region Trier eine anerkannte 100ee-Region für Erneuerbare Energien, da 100 % des Stroms aus Erneuerbaren Energien produziert werden. Der Begriff Region Trier wird auch von verschiedenen nichtstaatlichen Einrichtungen (Industrie- und Handelskammer Trier, Handwerkskammer Trier, Verkehrsverbund Region Trier, Medien) für genau dieses Gebiet verwendet. Der Industriepark Region Trier liegt nordöstlich von Trier zwischen Föhren und Hetzerath. Das Gebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier ist deckungsgleich mit der Region Trier.
Das Gebiet der Region Trier entspricht der NUTS-Region DEB2 Trier. Nach Einwohnerzahl ist sie die kleinste der 38 deutschen NUTS-2-Regionen.
Das Bruttoinlandsprodukt der Region Trier belief sich im Jahr 2023 auf 20,226 Milliarden Euro.
| Verwaltungsbezirk | Mio. Euro | Anteil in Prozent |
|---|---|---|
| Stadt Trier | 5.880 | 29,07 % |
| Landkreis Bernkastel-Wittlich | 4.499 | 22,24 % |
| Eifelkreis Bitburg-Prüm | 3.689 | 18,24 % |
| Landkreis Vulkaneifel | 2.459 | 12,16 % |
| Landkreis Trier-Saarburg | 3.699 | 18,29 % |
| Region Trier | 20.226 | 100 % |
Industrieunternehmen ab 500 Mitarbeitern in der Region Trier oder mit Hauptsitz in der Region und mindestens 500 Mitarbeitern deutschlandweit:

Die neun größten Unternehmen in der Region Trier sind nach einer Information der Industrie- und Handelskammer Trier:
Die ältesten Unternehmen in der Region Trier sind:
Die Bundesautobahn 1 spielt eine zentrale Rolle im Fernstraßennetz der Region, da sie als wichtigste Nord-Süd-Verbindung das Gebiet durchquert. Am Autobahndreieck Moseltal kreuzt die A 1 die Bundesautobahn 602, die als Zubringer innerhalb der Stadt Trier dient. In Kenn verbindet die Bundesautobahn 64a die Bundesautobahn 602 mit der Bundesautobahn 64 in Richtung Luxemburg. Am Autobahnkreuz Wittlich kreuzt die A 1 die Bundesautobahn 60, die über Bitburg und Prüm nach Belgien führt. Am Autobahndreieck Vulkaneifel zweigt die Bundesautobahn 48 von der A 1 ab und führt in Richtung Koblenz.
Der Luftverkehr in der Region beschränkt sich auf kleinere Flugplätze. Für den Linienflugverkehr ist man auf den Flughafen Luxemburg oder Flughafen Frankfurt-Hahn angewiesen. Einziger größerer Flughafen innerhalb der Region ist der ehemalige Militärflugplatz Flugplatz Bitburg, welcher vor allem für Geschäftsflüge, Fracht und Sonderverkehre genutzt wird. Darüber hinaus existieren mehrere kleinere Flugplätze für den Sport- und Freizeitflugverkehr. Dazu zählen unter anderem der Flugplatz Trier-Föhren, das Segelfluggelände Utscheid, das Segelfluggelände Daun-Senheld, das Segelfluggelände Konz-Könen, das Segelfluggelände Kell, der Flugplatz Neumagen-Dhron und der Flugplatz Traben-Trarbach/Mont Royal.
Die Kommunen in der Region Trier ab 5000 Einwohner: