| Riohacha | |||
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Lage der Gemeinde Riohacha auf der Karte von La Guajira | |||
| Koordinaten | 11° 32′ 17″ N, 72° 54′ 47″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Kolumbien | ||
| La Guajira | |||
| Stadtgründung | 1536 | ||
| Einwohner | 210.871 (2025) | ||
| Stadtinsignien | |||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 3120 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 68 Ew./km2 | ||
| Höhe | 1 m | ||
| Gewässer | Río Ranchería | ||
| Postleitzahl | 440001 | ||
| Zeitzone | UTC−5 | ||
| Stadtvorsitz | Genaro Redondo Choles (2024–2027) | ||
| Website | |||
Riohacha ist die Hauptstadt und eine Gemeinde (municipio) des nördlichsten Departamento La Guajira in Kolumbien. Sie liegt in der Región Caribe und hat 211.000 Einwohner (Stand: 2025).
Riohacha liegt direkt an der kolumbianischen Karibikküste. Die Gemeinde grenzt im Osten an Albania, Manaure und Maicao, im Westen an Dibulla und im Süden an Hatonuevo, Barrancas, Fonseca, Distracción und San Juan del Cesar.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Riohacha
Quelle: IDEAM | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Durchschnittswerte 1971–2000
Die Stadt wurde 1536 gegründet und 1544 zur Hauptstadt der Provinz innerhalb des Vizekönigreiches Neugranada erhoben. Die Theorie, dass die Stadt von Nikolaus Federmann gegründet wurde, wurde von Historikern überprüft und verworfen, da Federmann den Ort, an dem Riohacha liegt, nie erreicht hatte.
Seit 1952 ist die Stadt Sitz des römisch-katholischen Bistums Riohacha.
Auf dem Gebiet der Gemeinde Riohacha befindet sich der Naturpark Santuario de Fauna y Flora los Flamencos, der geprägt ist durch zwei große Lagunen, Mangrovengebiete und Trockenwälder und für die in ihm vorkommenden Kubaflamingos bekannt ist.
Riohacha liegt unmittelbar am Meer. Die Fischerei bildet eine der wichtigsten Einnahmequellen der regionalen Wirtschaft. Der Küste vorgelagert gibt es submarine Erdgasvorkommen; daher besitzt der Hafen ein Erdgasterminal. Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ergibt sich ebenfalls aus der geographischen Lage der Stadt: Die Nähe zur venezolanischen Grenze sorgt für einen lebhaften, teilweise auch illegalen Import- und Exportverkehr auf dem Landweg über die Grenzstadt Maicao.