Sportliche Karriere
Erste internationale Erfahrungen sammelte Rita Sen vermutlich im Jahr 1979, als sie bei den Asienmeisterschaften in Tokio in 54,99 s die Goldmedaille im 400-Meter-Lauf gewann, nachdem der ursprünglichen Siegerin Chung Byong-soon aus Südkorea die Goldmedaille nach einem Geschlechtertest aberkannt worden war. Zudem gewann sie dort mit der indischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 46,93 s gemeinsam mit Veena Chandola, Angel Mary Joseph und Srirupa Chatterjee die Bronzemedaille hinter den Teams aus Japan und Thailand. Zudem belegte sie beim IAAF World Cup in Montreal in 57,76 s den achten Platz über 400 Meter und wurde auch mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:48,75 min Achte. 1981 gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Tokio mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:59,80 min gemeinsam mit Hamida Banu, M.D. Valsamma und Mercy Matthews die Bronzemedaille hinter den Teams aus Malaysia und den Philippinen. Im Jahr darauf gewann sie bei den Asienspielen in Neu-Delhi in 3:38,32 min gemeinsam mit Hamida Banu, M. D. Valsamma und Padmini Thomas die Silbermedaille hinter dem japanischen Team.
1982 wurde Sen indische Meisterin im 100- und im 400-Meter-Lauf.