
Robert James Gordon (* 3. September 1940 in Boston) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.
Robert J. Gordon, ein Sohn des Wirtschaftswissenschaftlers Robert Aaron Gordon und Bruder des Wirtschaftswissenschaftlers David M. Gordon, studierte Wirtschaftswissenschaft an der Harvard University. Dort legte er 1962 die Bachelorprüfung ab. Anschließend setzte er sein Studium an der University of Oxford fort, wo er 1964 den Bachelorgrad und 1969 den Magistergrad erwarb. Seine Promotion zum Ph.D. erfolgte 1967 an der Harvard University. Als Assistenzprofessor lehrte er von 1967 bis 1968 an der Harvard University und bis 1973 an der University of Chicago. Im Jahre 1973 übernahm er dann eine Professur an der Northwestern University, die er seither innehat. Seit 1968 arbeitet er außerdem mit dem National Bureau of Economic Research zusammen und wirkt in zahlreichen Fachgesellschaften, so in der Econometric Society, deren Schatzmeister er von 1975 bis 2005 war. Im Jahre 1997 wurde er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences; die Universität Paris I (Sorbonne) zeichnete ihn 2024 mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde aus. Neben seinem häufig neu aufgelegten und auch ins Deutsche übersetzten Lehrbuch über Makroökonomie veröffentlicht Robert J. Gordon über Wirtschaftswachstum, Konjunktur, Arbeitsmarkt und Preisentwicklung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gordon, Robert J. |
| ALTERNATIVNAMEN | Gordon, Robert James (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 3. September 1940 |
| GEBURTSORT | Boston |