Rosenweide

Rosenweide
Gemeinde Stelle
Wappen von Rosenweide
Koordinaten: 53° 25′ N, 10° 7′ OKoordinaten: 53° 25′ 16″ N, 10° 6′ 53″ O
Fläche: 2,32 km²
Einwohner: 231
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21435
Vorwahl: 04174
Rosenweide (Niedersachsen)
Rosenweide (Niedersachsen)
Lage von Rosenweide in Niedersachsen

Rosenweide ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Stelle im Landkreis Harburg in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Rosenweide eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Rosenweide liegt am Südufer der Elbe östlich der Mündung der Seeve in der Elbe. Die Häuserkette direkt hinter dem Elbdeich wird auch als Groß Rosenweide bezeichnet, die etwas landeinwärts gelegene Ansiedlung am Hougenlann als Klein Rosenweide.

Geschichte

Rosenweide gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Winsen an der Luhe des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Winsen im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Rosenweide an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Winsen. 1867 fiel die Gemeinde Rosenweide mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Winsen. Am 1. Januar 1929 wurde der westliche Nachbarort Wuhlenburg eingemeindet. Der Kreis Winsen ging 1932 im Landkreis Harburg auf. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Rosenweide am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Stelle.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181236
1845144
1871168
1885x
1895164
1910164
1925166
1939225
1950334
1961240
1970233

Bau- und Bodendenkmale

Die Wohnhäuser Rosenweide 10, 18, 24 und 28, das Bauernhaus Hougenlann 7, mehrere Grenzsteine sowie erhaltene Reste des Alten Elbdeichs stehen unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Rosenweide (einschließlich der Zahlen für Wuhlenburg)
  2. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 61 (google.de).
  3. ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1928, S. 290
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 103 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Der Kreis Winsen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  10. 1 2 Michael Rademacher: Harburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  12. ↑ Denkmalatlas Niedersachsen