| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Rubropunctatin | ||||||||||||
| Andere Namen |
(9aR)-3-Hexanoyl-9a-methyl-6-[(1E)-1-propen-1-yl]-2H-furo[3,2-g]isochromen-2,9(9aH)-dion | ||||||||||||
| Summenformel | C21H22O5 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
orange-roter Feststoff | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 354,40 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
156,5–157 °C (Zersetzung) | ||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Rubropunctatin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Azaphilone. Der Naturstoff gehört zu den charakteristischen orangefarbenen Pigmenten von Pilzen der Gattung Monascus.
Rubropunctatin wurde im Zusammenhang mit der Untersuchung traditioneller asiatischer Fermentationsprodukte wie rotem Reisferment (Red Yeast Rice) entdeckt. Die Pigmente aus Monascus-Arten wurden seit den 1930er Jahren chemisch untersucht, wobei Rubropunctatin als eines der wichtigsten orangefarbenen Stoffwechselprodukte identifiziert wurde.

Rubropunctatin kommt natürlich in verschiedenen Arten der Gattung Monascus vor, insbesondere in Monascus purpureus, Monascus ruber und Monascus pilosus.
Rubropunctatin wird biotechnologisch durch Fermentation von Monascus-Pilzen auf Reis oder anderen stärkehaltigen Substraten gewonnen. Die Biosynthese erfolgt über einen Polyketid-Stoffwechselweg.
Rubropunctatin ist ein orange-roter Naturfarbstoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist. Die Verbindung reagiert leicht mit Aminogruppen (wie zum Beispiel in Ammoniak) unter Bildung roter Pigmente wie Rubropunctamin. Die Verbindung besitzt photochemische Eigenschaften, die für photodynamische Anwendungen untersucht werden.
Rubropunctatin und verwandte Monascus-Pigmente werden als natürliche Farbstoffe in fermentierten Lebensmitteln verwendet. Darüber hinaus wird die Verbindung auf mögliche pharmakologische Wirkungen untersucht, darunter antimikrobielle Eigenschaften, antioxidative Wirkung, potenzielle Antitumor-Aktivität und photodynamische Therapie.