SA KVS

SA KVS
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Rechtsform SA
Gründung 1969
Auflösung 1984
Sitz Lyon-Chassieu, Frankreich
Leitung M. Joseph Spaleck
Mitarbeiterzahl etwa 15
Branche Automobilindustrie
KV Mini
Seitenansicht
KV Gad'Jet (1981)
KV Mini 1 (Bj. 1977) – Kraftübertragung mittels Reibrollen auf die Heckräder

Die SA KVS war ein französischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen aus Lyon-Chassieu stellte im Mai 1969 den Prototyp eines Kleinstwagens her. Die Serienproduktion begann 1973. Der Markenname lautete KVS. 1976 leitete M. Joseph Spaleck das Unternehmen. Beschäftigt waren etwa 15 Mitarbeiter. Pro Jahr entstanden bis zu 150 Fahrzeuge. 1984 endete die Produktion.

Fahrzeuge

Das Unternehmen stellte Kleinstwagen her, die auch KV Mini genannt wurden. Im Angebot standen Limousine und Cabriolet, deren Karosserien im Gegensatz zu vielen anderen französischen Kleinstwagen aus Metall und nicht aus Kunststoff bestanden. Für den Antrieb sorgten selbst produzierte Motoren. Im schwächeren Modell Gad'Jet verfügte der Motor über 49 cm³ Hubraum, im stärkeren Modell Mini 125 über 125 cm³ Hubraum. Das Fahrzeug war 210 cm lang, 112 cm breit und 120 bis 126 cm hoch. Das Gewicht war mit 180 kg angegeben. 1982 ergänzte ein Kombi das Sortiment.

Literatur

Commons: KVS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Bellu: Toutes les voitures françaises 1977.
  2. 1 2 Bellu: Toutes les voitures françaises 1976.
  3. ↑ Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  4. 1 2 3 4 George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  5. 1 2 3 Bellu: Toutes les voitures françaises 1974.