Der Satz von Edelstein ist ein Lehrsatz des mathematischen Teilgebiets der Funktionalanalysis. Er geht auf eine Arbeit des Mathematikers Michael Edelstein aus dem Jahre 1962 zurück und behandelt eine Fixpunkteigenschaft gewisser nichtexpansiver Abbildungen. Der Satz ist verwandt mit dem banachschen Fixpunktsatz und dem Fixpunktsatz von Browder-Göhde-Kirk.
Der Satz von Edelstein lässt sich zusammengefasst darstellen wie folgt:
Einem Gedanken von M. Krein folgend, gewinnt man die Existenz eines Fixpunktes wegen der Kompaktheit der Bildmenge unmittelbar durch Anwendung des Satzes vom Minimum auf das nichtnegative reelle Funktional . Damit ist nämlich gesichert, dass das -Minimum in einen Punkt angenommen wird, welcher dann ein Fixpunkt sein muss. Denn wegen der vorausgesetzten strikten Nichtexpansivität von muss gelten, da aus sofort folgte und dann , im Widerspruch zur Minimumseigenschaft von .
Zudem ist durch die strikte Nichtexpansivität von offenbar auch direkt auf die Eindeutigkeit des Fixpunktes zu schließen. Denn für einen von verschiedenen Fixpunkt wäre sogleich die in sich widersprüchliche Ungleichung zu folgern.