Sechzehneichen

Sechzehneichen
Koordinaten: 52° 58′ N, 12° 29′ OKoordinaten: 52° 57′ 46″ N, 12° 28′ 50″ O
Höhe: 42 m
Einwohner: 57 (31. Dez. 2024)
Eingemeindung: 1. Juli 1973
Eingemeindet nach: Bantikow
Postleitzahl: 16866
Vorwahl: 033971
Bild von Sechzehneichen

Sechzehneichen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin des Bundeslandes Brandenburg. Der Ortsteil umfasst die Fluren 1 und 2 der Gemarkung Sechzehneichen. Er hat entsprechend der brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung keinen Ortsbeirat.

Sechzehneichen liegt neun Kilometer nördlich von Wusterhausen/Dosse in der historischen Landschaft Prignitz.

Das Kolonistendorf wurde auf Erlass Friedrichs des Großen im Jahr 1783/1784 angelegt. Damals wurden 10 Doppelhäuser gebaut, die 20 Familien bewohnten. Der Name stammt von den 16 Eichen, die auf diesem Flurstück standen. Mittlerweile stehen diese Eichen nicht mehr. Auf dem Friedhof wurden aber 16 neue gepflanzt. Eine wuchs nicht an und wurde ersetzt (sie war kleiner als die anderen), deshalb sagte man spaßeshalber „15 Eichen und ein Stuppen“. Ein weiterer „Friedenseiche“ genannter Baum steht vor der Leichenhalle. Vor der Wende wurde Sechzehneichen mit dem Titel schönes Dorf im Kreis Kyritz ausgezeichnet. Am 1. Juli 1973 wurde Sechzehneichen nach Bantikow eingemeindet.

Literatur

Commons: Sechzehneichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (Gesichert im Webarchiv)
  2. ↑ Gemeinde Wusterhausen/Dosse. In: service.brandenburg.de. Service Brandenburg, abgerufen im Oktober 2026.
  3. ↑ Gemarkung Sechzehneichen, Gemeinde Wusterhausen/Dosse. In: GEOindex. Abgerufen im Oktober 2026.
  4. ↑ Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; Abschnitt 2, Ortsteile In: bravors.brandenburg.de.
  5. ↑ Hauptsatzung. (PDF; 103 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Wusterhausen/Dosse, abgerufen im Oktober 2026.
  6. ↑ Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter – Herkunft – Bedeutung. 1. Auflage. Bebra Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-937233-30-X, S. 157.