Siegfried Blechert

Siegfried Blechert (* 1. März 1946 in Aalborg, Dänemark) ist ein deutscher Chemiker.

Leben und Werk

Siegfried Blechert studierte von 1968 bis 1971 Chemie an der Universität Hannover. 1974 wurde er als akademischer Schüler von Ekkehard Winterfeldt mit einer Dissertation zur Synthese von Acridon-Alkaloiden promoviert. Nach mehreren Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter folgte ein Postdoktorat bei Pierre Potier in Frankreich zur Synthese von Taxol und dessen Derivats Taxotere. 1983 habilitierte er an der Universität Hannover über Umlagerungsreaktionen unter N-O Bindungsbruch. Von 1986 bis 1990 lehrte er als Professor für organische Chemie an der Universität Bonn. 1990 erhielt er Angebote für Professuren an den Universitäten Wuppertal, Paderborn, Ulm und der Technischen Universität Berlin. Er folgte dem Ruf an die TU Berlin und ist dort seit 1990 Professor für organische Chemie.

Aktuelle Forschungsgebiete sind die Naturstoffsynthese sowie homogene und heterogene Katalyse (Olefin-Metathese, Hydroaminierung, heterogene Photokatalyse mit graphitischen Kohlenstoffnitriden).

Auszeichnungen (Auswahl)

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Naturstoffchemie: Curriculum Vitae. In: www.tu-berlin.de. Abgerufen am 15. Mai 2016.
  2. ↑ Informationen zu und akademischer Stammbaum von Siegfried Blechert bei academictree.org, abgerufen am 7. Januar 2018.
  3. ↑ TU Berlin, Organische Chemie/Naturstofforientierte Synthesechemie: Siegfried Blechert, abgerufen am 26. Februar 2014.
  4. ↑ Mitgliedseintrag von Siegfried Blechert bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 8. Mai 2022.