Silvio Borner

Silvio Borner (1996)

Silvio Borner (* 24. April 1941 in Kleindietwil; † 7. Dezember 2020 in Basel; heimatberechtigt in Rickenbach SO) war ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler.

Leben

Borner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen und schloss 1966 mit dem Lizenziat ab. Von 1966 bis 1968 war er dort Assistent von Walter Adolf Jöhr, 1969 promovierte er ebendort. In seiner Studienzeit trat er dem Schweizerischen Zofingerverein bei. Von 1970 bis 1972 war er Visiting Research Fellow an der Yale University. 1973 wurde er an der Hochschule St. Gallen habilitiert und 1974 zum ausserordentlichen und 1976 zum ordentlichen Professor für Volkswirtschaftslehre berufen. Von 1978 bis 2009 war Borner ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel. 1987/88 war er Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät, von 2007 bis 2009 der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (1995 gegründet).

Er publizierte Kolumnen (u. a. in der Weltwoche und in der Basler Zeitung) und Bücher zu wirtschaftspolitischen und tagesaktuellen Themen.

Borner war verheiratet und hatte zwei Kinder. Sein Bruder Walter Borner war CEO der Zimmerli Textil AG.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 Verlagsseite zum Buch Ökonomisches Gelächter (Memento vom 26. Juli 2013 im Internet Archive), Website des Rüegger Verlags Zürich/Chur.
  2. ↑ Felix Erbacher: Zum Tod von Silvio Borner – Freigeist mit Biss. In: Basler Zeitung, 10. Dezember 2020 (Paywall).
  3. ↑ Silvio Borner, Website von Monetas, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  4. ↑ Schweizerischer Zofingerverein, Schweizerischer Altzofingerverein (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis 1997. Zofingen 1997, S. 65 (verfügbar in der Schweizerischen Nationalbibliothek, Signatur SWR 1338).
  5. ↑ Handarbeit für die Schönen und Reichen. In: Blick. 21. Oktober 2006, abgerufen am 9. Dezember 2020.
Personendaten
NAME Borner, Silvio
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Wirtschaftswissenschaftler
GEBURTSDATUM 24. April 1941
GEBURTSORT Kleindietwil
STERBEDATUM 7. Dezember 2020
STERBEORT Basel