Steinsfeld
Geografie
Gemeindegliederung
Es gibt elf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Bettwar, Endsee, Gattenhofen, Hartershofen und Steinsfeld. Die Gemarkung Steinsfeld hat eine Fläche von 6,556 km². Sie ist in 661 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9918,22 m² haben. In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Ellwingshofen und Reichelshofen .
Geschichte
Einwohnerentwicklung
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1182 auf 1211 um 29 Einwohner bzw. um 2,5 %.
Gemeinde Steinsfeld
Jahr
1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2005 2009 2015
Einwohner
299 330 320 338 333 335 317 355 346 335 359 349 347 381 358 357 365 344 543 493 373 345 1179 1270 1331 1213
Häuser
50 60 63 64 66 62 70 75 80 328 389
Quelle
Ort Steinsfeld
Jahr
00 181800 184000 186100 187100 188500 190000 192500 195000 196100 197000 198700 200900 201500 2023
Einwohner
165 189 201 179 185 177 214 309 246 231 213 260 259 269
Häuser
31 39 41 38 46 53 56 63
Quelle
Politik
Bürgermeister
Margarita Kerschbaum (Wählergruppe Steinsfeld) wurde am 15. März 2020 mit 92,1 % der Stimmen gewählt.
Wappen und Flagge
Wappen
Wappen von Steinsfeld
Blasonierung : „In Rot unter einem silbernen Schildhaupt , darin ein roter Pfahl , vorne ein links gewendeter silberner Löwe , hinten eine schwebende, halbe silberne Burg mit Zinnenturm.“
Wappenbegründung: Spätestens seit Anfang des 15. Jahrhunderts gehört das Gemeindegebiet zur Reichsstadt Rothenburg . Darauf weisen die Farben Rot und Silber sowie die Burg in geminderter Form aus dem Rothenburger Stadtwappen hin. Stellvertretend für die vielen Adelsgeschlechter, die im Gemeindegebiet ansässig waren, stehen der Löwe aus dem Wappen der Herren von Steinsdorf sowie die silbernen Oberecken aus dem Wappen der Herren von Gattenhofen.
Die Gemeinde Steinsfeld führt seit 1982 ein eigenes Wappen.
Flagge
Die Gemeindeflagge ist weiß-rot.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bau- und Bodendenkmäler
Steinsfeld, Am Dorfplatz 1
Museen
Modelleisenbahn Faszination Gotthardbahn : Die öffentlich zugängliche Modelleisenbahnanlage im Gemeindeteil Reichelshofen stellt in Spurweite H0 auf 135 m die Nordrampe der Gotthardbahn (Schweiz) vorbildgetreu dar. Unzählige Bäume, hunderte Häuser, 46 Tunnel und Schweizer Lokomotiven. Sie ist eine der größten Anlagen Europas in H0. Sie enthält fünf Bahnhöfe, an denen die Züge auf dem Weg nach Italien schon lange nicht mehr halten.
Wirtschaft und Infrastruktur
Tourismus
Steinsfeld ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Kurt Rieß (1897–1965), geboren in Reichelshofen, Ingenieur und Manager
Literatur
Johann Kaspar Bundschuh : Steinsfeld . In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken . Band 5 : S–U . Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328 , OCLC 833753112 , Sp. 437 ( Digitalisat ).
Georg Paul Hönn : Steinfeld . In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises . Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613 , S. 535 ( Digitalisat ).
Hans Karlmann Ramisch : Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale . Band 25 ). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254 , S. 106– 110 .
Wolf-Armin von Reitzenstein : Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken . C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0 , S. 214 .
Einzelnachweise
↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF ; 4,1 MB ) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik , Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu ).
1 2 Topographische Karte 1:50.000. Darstellung mit Schummerung . In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 23. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie ).
↑ Gemeinde Steinsfeld in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online . Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 19. September 2019.
↑ Gemeinde Steinsfeld, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 25. November 2021.
↑ Gemarkung Steinsfeld (093039). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 26. September 2024 .
↑ Webkarte. ALKIS® -Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 3. Oktober 2024 .
↑ W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen , S. 214.
↑ Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen ( Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive ) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.humanistische-union.de (PDF-Datei; 179 kB)
1 2 3 Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen . Ansbach 1818, OCLC 1071656043 , S. 89 ( Digitalisat ). Für die Gemeinde Steinsfeld zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Ellwingshofen (S. 22) und Reichelshofen (S. 74).
↑ Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern . Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423 , S. 66– 67 ( Digitalisat ).
1 2 3 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961 . Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959 , OCLC 230947413 , Abschnitt II, Sp. 816 ( Digitalisat ).
↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.) : Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 . W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1 , S. 706 ( Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [ PDF; 41,1 MB ] ).
1 2 Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 2015 als Wohngebäude.
1 2 Eduard Vetter (Hrsg.) : Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern . Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891 , S. 227 ( Digitalisat ).
1 2 3 4 5 6 7 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns . Heft 192). München 1954, DNB 451478568 , OCLC 311071516 , S. 182 , urn : nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 ( Digitalisat ).
1 2 Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter : Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon . In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern . Band 5 . Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812 , Sp. 1073 , urn : nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 ( Digitalisat ).
↑
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1 2 Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.) : Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875 . Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026 , 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1240 , urn : nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 ( Digitalisat ).
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1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.) : Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister . LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931 , OCLC 556534974 , Abschnitt II, Sp. 1246 ( Digitalisat ).
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1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928 . Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923 , OCLC 215857246 , Abschnitt II, Sp. 1287 ( Digitalisat ).
1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950 . Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975 , OCLC 183218794 , Abschnitt II, Sp. 1114 ( Digitalisat ).
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↑ Steinsfeld: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik
1 2 Einwohnerzahlen ( Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.today ) auf: steinsfeld.de
↑ Steinsfeld: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik
↑ Gemeindedaten. In: steinsfeld.de. Abgerufen am 27. Juni 2023 .
↑ Bürgermeisterwahl. In: Statistik.Bayern. Bayerisches Landesamt für Statistik , abgerufen am 8. April 2021 .
↑ Wappen von Steinsfeld in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
↑ Steinsfeld. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 29. Februar 2020 .
↑ Weber: Treue zum Detail wichtiger als schnelles Ausbauende Weitere Fortschritte auf der Modellanlage. In: Rothenburger Nachrichten (vom 5. Januar 2006)