St. Oswald | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Melk | |
| Kfz-Kennzeichen: | ME | |
| Fläche: | 32,15 km² | |
| Koordinaten: | 48° 16′ N, 15° 2′ O | |
| Höhe: | 658 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.141 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 35 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 3684 | |
| Vorwahl: | 07415 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 15 41 | |
| NUTS-Region | AT121 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Untere Hauptstraße 3 3684 St. Oswald | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Rosemarie Kloimüller (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (19 Mitglieder) |
||
| Lage von St. Oswald im Bezirk Melk | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
St. Oswald (auch Sankt Oswald) ist eine Gemeinde mit 1141 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Melk in Niederösterreich.
St. Oswald liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 32,12 Quadratkilometer. 51,44 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Das Gemeindegebiet umfasste bis 2020 folgende fünf Ortschaften:
Seit 2020 besteht die Gemeinde nur noch aus einer Ortschaft.
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fünfling, St. Oswald und Stiegeramt.
| Dorfstetten | ||
| Waldhausen (Oberösterreich) | Yspertal | |
| Nöchling | Hofamt Priel |
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.
Kaiser Otto III. schenkte im Jahr 998 seinem Vettern Herzog Heinrich von Bayern sein Eigengut Nochilinga. Dieses Gebiet umfasst die heutigen Gemeindegebiete von Dorfstetten, Nöchling, St. Oswald und Yspertal. Die Schenkungsurkunde spricht von Feldern, Gebäuden und Mühlen, die in diesem Gebiet bereits vorhanden waren. Somit gehört die Region des südwestlichen Waldviertels zu den ältesten besiedelten Teilen Österreichs.
| St. Oswald: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.142 | |||
| 1880 | 1.225 | |||
| 1890 | 1.156 | |||
| 1900 | 1.106 | |||
| 1910 | 1.089 | |||
| 1923 | 1.076 | |||
| 1934 | 1.111 | |||
| 1939 | 1.071 | |||
| 1951 | 1.057 | |||
| 1961 | 1.102 | |||
| 1971 | 1.158 | |||
| 1981 | 1.165 | |||
| 1991 | 1.116 | |||
| 2001 | 1.134 | |||
| 2011 | 1.123 | |||
| 2021 | 1.116 | |||
| 2026 | 1.141 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
2026 lebten hier 1141 Menschen.


Neben dem Sport- und Kulturverein St. Oswald sorgt die Sportunion mit den Sektionen Tennis, Stockschützen, Turnen und Beachvolleyball für sportliches Leben in St. Oswald.
In der Nähe der Sportanlagen gibt es eine Kneippanlage und einen Kräutergarten.
Der Verein für gegenseitige Hilfe bei Brandfällen „Nebenleistung“ ist eine Selbsthilfeorganisation in Raum St. Ostwald, die bei Brandfällen in der Region in Form von Arbeitsleistungen, in Naturalien oder in finanzieller Form Hilfe leistet. Diese besondere Form der Nachbarschaftshilfe wurde 2010 zum Immateriellen Welterbe, wie es die UNESCO deklariert, in der Österreichliste (Nationales Kulturgut) erklärt.
Folgende weitere Vereine sind in St. Oswald aktiv:
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 120. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 510. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,32 Prozent.
In St. Oswald befinden sich ein Kindergarten und eine Volksschule.
Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.