| Straganz (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Dielach) | |
| Koordinaten | 46° 49′ 27″ N, 14° 24′ 43″ O | |
| Höhe | 610 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 42 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 21 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01510 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Straganz ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 42 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).
Die Ortschaft liegt im St. Veiter Hügelland, im Süden der Gemeinde Mölbling, in der Katastralgemeinde Dielach, etwa 1 bis 2 ½ km südsüdöstlich von Meiselding.
In dem kleinen Haufendorf südlich der im Kern romanischen Filialkirche Straganz gibt es die Hofnamen Prasser (Haus Nr. 1) und Menter (Nr. 7). Südwestlich außerhalb des Haufendorfs, jenseits eines Grabens, liegt der Hof Tschagoster (Nr. 10). Nördlich weit außerhalb des Dorfs, nördlich der Weberwolferkeusche (Nr. 5; Geburtshaus des im KZ Dachau ermordeten Zeugen Jehovas Josef Regenfelder), entstand nach Mitte des 20. Jahrhunderts allmählich eine kleine Einfamilienhaussiedlung, die auch als Oberstraganz bezeichnet wird.

In der Steuergemeinde Dielach gelegen, gehörte Straganz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Straganz an die Gemeinde Pfannhof, bei deren Auflösung 1899 an die damals neu gegründete Gemeinde Meiselding. 1973 kam der Ort an die Gemeinde Mölbling.
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: