Stronegg

Stronegg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Stronegg
Stronegg (Österreich)
Stronegg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Stronsdorf
Koordinaten 48° 38′ 6″ N, 16° 18′ 39″ OKoordinaten: 48° 38′ 6″ N, 16° 18′ 39″ Of1
Höhe 245 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 34 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 3,23 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05122
Katastralgemeindenummer 13046
Bild
Hausberg und Veiglberg südöstlich hinter dem Ort
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Stronegg (früher Stranekke oder Stroneck) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Stronsdorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft umfasst 34 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie

Das an der Landesstraße L35 zwischen Stonsdorf und Eichenbrunn gelegene Dorf entwässert über den Stronsdorfer Graben in den Mottschüttelbach, einen Vorfluter der Pulkau. Im Süden erhebt sich der Veiglberg (330 m ü. A.), der auch den Übergang ins Tal der Zaya darstellt. Am 1. April 2020 zählte die Ortschaft, zu der auch die Lage Streimhof gehört, genau 39 Adressen.

Geschichte

Der Hausberg ist einer der größten Anlagen dieser Art und weist auf eine bedeutende Stellung im 9. oder 10. Jahrhundert hin, die aber bereits in urgeschichtlicher Zeit eine bedeutende Höhensiedlung war. Während der Grenzfehden im 15. Jahrhundert wurde die Holzburg im Jahr 1444 von mährischen Raubscharen erobert und zerstört.

Der Ort wurde im Jahr 1822 als Dorf mit 26 Häusern beschrieben, das nach Stronsdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stronsdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft und der Pfarre Stronsdorf.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Stronegg ein Gemischtwarenhändler mit Gastwirtschaft und mehrere Landwirte ansässig, zudem gab es beim Ort ein Kalkwerk.

Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurden mit 1. Jänner 1968 die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberschotterlee, Stronegg, Stronsdorf und Unterschotterlee vereint. Die neu entstandene Gemeinde erhielt den Namen Stronsdorf.

Literatur

Commons: Stronegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 22. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 23. Dezember 2025. (LGBL. NÖ. Nr. 468/1967)
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 308f (Stroneck in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 468