| VEB Strumpfkombinat „Esda“ Thalheim | |
|---|---|
| Rechtsform | VEB |
| Gründung | 1970 |
| Auflösung | 1990 |
| Auflösungsgrund | Privatisierung |
| Sitz | Thalheim/Erzgeb., |
| Leitung | Elisabeth Walther (1970 – 1979) Roland Ziegenhals (1979 – 1990) (Generaldirektor) |
| Mitarbeiterzahl | 15.676 |
| Branche | Textilien |
| Stand: 30. Juni 1990 | |


Der VEB Strumpfkombinat „Esda“ Thalheim war ein Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.
Neben Damen- und Herrenstrumpfwaren wurden in den Betrieben des Kombinats auch Arbeits-, Sport- und Spezialstrümpfe hergestellt. Über den VE AHB Textilkommerz wurden Produkte unter anderem auch in die Bundesrepublik verkauft. Die Produktion erfolgte teilweise auch in Form erzwungener Häftlingsarbeit.
Die Marke „Esda“ (Erzgebirgische Spezial Damenstrümpfe Auerbach), die ursprünglich durch den VEB Vereinigte Strumpfwerke Esda Auerbach/E. verwendet wurde, wurde 1965 in den späteren Stammbetrieb VEB Vereinigte Feinstrumpfwerke Thalheim eingebracht und später durch das gesamte Kombinat genutzt.
Das Kombinat war zunächst eine Organisationseinheit unterhalb der VVB Trikotagen und Strümpfe Karl-Marx-Stadt und war nach deren Auflösung 1979 dem Ministerium für Leichtindustrie unterstellt. Weitere zentral geleitete Kombinate im Zuständigkeitsbereich dieses Ministeriums sind in der Liste von Kombinaten der DDR aufgeführt.
Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 aufgelöst und seine Betriebe wurden privatisiert.
Zum Kombinat gehörten zuletzt die folgenden Betriebe: