Sturmflutpfahl

Sturmflutpfahl mit weißem Kopf im Hafen von Büsum
Sturmflutpfahl Bremerhaven am neuen Standort
Stahlpfahl Greetsiel

Ein Sturmflutpfahl ist ein langer Pfahl, der zur Markierung von historischen Hochwasserständen dient. Die meistens aus Rundholz gefertigten Pfähle in Küstenorten tragen Ringe in der Höhe der registrierten Wasserstände, die als Zahlenwert auf dem Ring angegeben sind. Auf dem Pfahlkopf wird gerne eine besondere Plastik eines lokalen Künstlers angebracht. Ein besonders gelungenes Exemplar steht am Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven, das im Kopf eine Hansekogge des Künstlers Gerhard Olbrich trägt, die sich mit der Windrichtung dreht.

Die Pfähle sollen an die ständigen Gefahren erinnern, die der Küstenlandschaft und ihren Bewohnern durch Sturmfluten drohen. Zur nachträglichen Bestimmung dieser extremen Wasserstände, die lange Zeit kein Pegel aufzeichnen konnte, wurden Tassenpegel eingesetzt.

Die in neuerer Zeit aufgestellten Pfähle sind meist in Stahl ausgeführt; z. B. Greetsiel.

Sturmflutpfähle an der Nordsee

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Sturmflutpfahl. In: dsm.museum. Deutsches Schifffahrtsmuseum, abgerufen am 30. Januar 2026.