| Superbike 2000 | ||
| Entwickler | Milestone | |
|---|---|---|
| Publisher | Electronic Arts | |
| Veröffentlichung | März 2000 | |
| Plattform | Windows, PlayStation | |
| Genre | Rennspiel | |
| Thematik | Superbike-Weltmeisterschaft | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Steuerung | Tastatur, Gamepad, Joystick | |
| Medium | CD-ROM | |
| Sprache | Mehrsprachig | |
| Altersfreigabe |
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Superbike 2000 ist ein Computerspiel für PlayStation und Windows aus dem Jahr 2000. Das Motorrad-Rennspiel von Entwickler Milestone und Publisher Electronic Arts ist der Nachfolger von Superbike World Championship und der Vorgänger von Superbike 2001, das noch im selben Jahr erschien. Die Spiele erschienen unter dem Label EA Sports.
Bei Superbike 2000 handelt es sich um ein Rennspiel mit 13 Strecken und 10 Fahrern der Superbike-Weltmeisterschafts-Saison 1999. Es stehen die Spielmodi Schnelles Rennen, Einzelrennen und Meisterschaft zur Wahl. Das Schnelle Rennen versetzt den Spieler sofort an die Spitze eines Startfeldes, während im Einzelrennen sowie in der Meisterschaft jegliche Veranstaltungen eines Rennwochenendes spielbar sind. Das Spiel kann im Mehrspieler zu zweit an einem PC oder über Netzwerk von bis zu sechs Personen gespielt werden. Neben den fünf Motorrädern des Vorgängers enthält das Spiel auch ein Modell von Aprilia.
Das Spiel wurde von Milestone entwickelt und erschien am 3. März 2000.
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Auf der Wertungsaggregationsseite GameRankings hatte die PC-Version eine Durchschnittswertung von 86 %, während die PlayStation-Version bei gerade einmal 58 % stand. Der Nachfolger Superbike 2001, der nur für PC erschien, wurde mit 87 % bei GameRankings im Schnitt um einen Prozentpunkt besser bewertet. Laut PC Joker handle es sich um ein für EA Sports typisches Vollpreis-Update. Bei der PC-Spielezeitschrift GameStar wurde vor allem die gute Grafik gelobt. Sie stelle eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger dar und wurde 2000 als „fast fotorealistisch“ beschrieben.
„Erstklassig steuerbare Motorradsimulation.“
Auch der Tester von PC Games lobte Grafik und Fahrphysik. Die akkurate Simulation der motorradtypischen Fahreigenschaften sorge aber auch dafür, dass das Spiel auf dem realistischsten Schwierigkeitsgrad nur mühsam zu beherrschen sei. Laut PC Action setze sich das Spiel dank erstklassiger Steuerung und Fahrphysik an die Spitze des Genres der Motorrad-Rennspiele. Im Vergleich dazu sei Moto Racer 2 ein einsteigerfreundlicherer Fun-Racer und GP 500ccm eine realistischere Simulation, die aber nur schwer zu beherrschen sei. Martin Schnelle hob im PC-Player-Test Grafik, Fahrphysik und Fahrhilfen positiv hervor. Auch sein Kollege Udo Hoffmann zeigte sich von dem Spiel begeistert.
Der Tester der Zeitschrift Video Games bezeichnete das Spiel im PlayStation-Test als fast gelungenen Versuch. Die Grafik sei ein zweischneidiges Schwert. Sie bringe die Konsole an ihre technischen Grenzen und erfülle ihren Zweck, sei aber nicht besonders schön anzusehen. Fun Generation fand das PlayStation-Spiel nur für hartgesottene Simulationsspieler geeignet. Für den Redakteur von Mega Fun enttäuschte die PlayStation-Version mit einer durchschnittlichen Grafik-Engine und Schwächen beim Gameplay. Durch eine ungenaue Kollisionsabfrage komme viel Frust auf. Der Tester des Konsolenmagazins Maniac fand selbst das drei Jahre alte Moto Racer realistischer.
„Kein Ersatz für’s echte Zweirad: Mäßiges Lizenz-Motorradrennen mit lauer Technik und Fahrverhalten.“
Laut dem englischsprachigen Test von IGN zur PlayStation-Version sei deren Grafik hässlich. Wer ein Superbike-Spiel mit absoluter Authentizität suche, sei mit der PC-Version gut bedient. Für den IGN-Tester sei dies jedoch nichts und die PlayStation-Fassung werde diese Leute ebenso wenig überzeugen. Diese sei zwar stark simulationsorientiert, aber nicht perfekt und ein Trainingsmodus fehle.