| Surses | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Region: | Albula |
| BFS-Nr.: | 3543 |
| Postleitzahl: | 7452 Cunter 7453 Tinizong 7454 Rona 7455 Mulegns 7456 Sur 7456 Marmorera 7457 Bivio 7460 Savognin 7462 Salouf 7463 Riom 7464 Parsonz |
| Koordinaten: | 765597 / 163004 |
| Höhe: | 1234 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 991–3397 m ü. M. |
| Fläche: | 323,77 km² |
| Einwohner: | 2494 (1. Januar 2026) |
| Einwohnerdichte: | 8 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 18,9 % (1. Januar 2026) |
| Gemeindepräsident: | Daniel Wasescha |
| Website: | www.surses.ch |
Surses vom Piz Mitgel | |
| Lage der Gemeinde | |
Surses () ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden. Sie gehört zur Region Albula.
Die Gemeinde entstand am 1. Januar 2016 durch die Fusion der damaligen Gemeinden Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Riom-Parsonz, Salouf, Savognin, Sur und Tinizong-Rona. Nach Scuol und Zernez ist sie flächenmässig die drittgrösste Gemeinde in Graubünden und die viertgrösste der Schweiz.
Das Gemeindegebiet umfasst das ganze Tal Oberhalbstein (rätoromanisch Surses).
Der Name setzt sich aus den zwei romanischen Wörtern sur für «über» und Ses aus dem lateinischen saxum für «Stein», «Fels» zusammen. Mit Ses ist der Crap Ses (Conterser Stein) (764310 / 167214) zwischen Tiefencastel und Cunter gemeint.

Die untere Talstufe bis Tinizong heisst Sotgôt (rätoromanisch im Idiom Surmiran sot für «unter» und gôt für «Wald»), jene darüber Surgôt (sur für «über»).
Der tiefste Punkt befindet sich bei Tgant Ladrung zwischen Cunter und Tiefencastel und ist 995 m hoch. Der höchste Punkt ist der Piz Calderas (3397 m).
Die Gemeinde wird von der Julia durchflossen. Talauswärts gesehen liegen rechts die Albula-Alpen und links die Oberhalbsteiner Alpen.
Die Gemeindegrenze verläuft wie folgt:

Eine vom Kanton Graubünden favorisierte Fusion aller Gemeinden des Tales scheiterte Anfang März 2006 vorwiegend an den kleineren Gemeinden. In getrennten und gleichzeitig stattfindenden Gemeindeversammlungen sagten zwar fast 60 % der Stimmenden Ja zum Projekt. Weil sich aber die Gemeinden Cunter, Marmorera, Salouf, Sur und Tinizong-Rona gegen den Zusammenschluss aussprachen und das benötigte Quorum von 85 % der Stimmen nicht zustande kam, scheiterte das Projekt. Die Bündner Regierung hatte die erstmalige Fusion eines ganzen Kreises mit einem «Fusionsgeschenk» von 9,25 Millionen Franken aus der Kantonskasse stark propagiert. Die Gemeinde Surses wäre damals zur flächenmässig grössten Gemeinde der Schweiz geworden.
Im Jahre 2015 wurde ein zweiter Anlauf für die Fusionsgemeinde unternommen. Diesmal stimmten die Bürger der betroffenen Gemeinden deutlich für den Zusammenschluss zur Gemeinde Surses. Die neue Gemeinde entstand am 1. Januar 2016.
Laut Bundesamt für Statistik (BFS) wird die politische Gemeinde Surses (neben Muntogna da Schons) seit 2022 nicht mehr der rätoromanischen, sondern der Deutschschweiz zugeordnet.
| Blasonierung: «In Silber eine erniedrigte steigende schwarze Spitze, überhöht von schwarzer Lilie» | |
| Jahr | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 |
| Einwohner | 2436 | 2410 | 2444 | 2426 | 2425 | 2369 | 2356 | 2343 | 2356 | 2327 | 2377 | 2391 | 2377 | 2424 |

Der Gemeindevorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Geschäftsleitung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gemeindeverwaltung befindet sich in Tinizong.