Tempelsgreuth Markt Burgebrach | |
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| Koordinaten: | 49° 48′ N, 10° 47′ O |
| Höhe: | 321 m ü. NHN |
| Einwohner: | 92 (31. Dez. 2024) |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |
Luftbild (2024) | |
Tempelsgreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Tempelsgreuth liegt in der Gemarkung Oberköst.
Das Dorf liegt auf einer kleinen Hochfläche am äußersten östlichen Rand des Steigerwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2263 (0,3 km östlich) bzw. nach Hirschbrunn (1,3 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Küstersgreuth zur Kreisstraße BA 33 (0,7 km südlich).
Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Tempel. Das Kloster Michelsberg hatte im Ort ursprünglich sieben Untertansfamilien. Diese gelangten an die Grafen von Schönborn.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Tempelsgreuth 12 Anwesen (4 Höflein, 1 Gütlein, 2 Sölden, 3 Söldengüter, 2 Tropfhäuser). Das Hochgericht übte die Herrschaft Pommersfelden im begrenzten Umfang aus, sie hatte ggf. an das bambergische Centamt Burgebrach auszuliefern. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte die Herrschaft Pommersfelden.
Im Jahre 1802 kam Tempelsgreuth an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Tempelsgreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschbrunn und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hirschbrunn zugewiesen (1834 in Oberköst umbenannt). Am 1. Januar 1972 wurde Tempelsgreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2018 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 72 | 75 | 79 | 70 | 71 | 77 | 82 | 81 | 75 | 72 | 90 | 92 |
| Häuser | 12 | 14 | 14 | 13 | 14 | 15 | 17 | |||||
| Quelle |
Tempelsgreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.