Unterharnsbach Markt Burgebrach | |
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| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 48′ O |
| Höhe: | 259 m ü. NHN |
| Einwohner: | 134 (31. Dez. 2024) |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |
Luftbild (2024) | |

Unterharnsbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Unterharnsbach liegt in der Gemarkung Oberharnsbach.
Das Dorf liegt auf freier Flur am linken Ufer der Rauhen Ebrach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberharnsbach zur Bundesstraße 22 (0,8 km nordwestlich) bzw. nach Abtsdorf zur Kreisstraße BA 22 (3,3 km östlich).
Der Ort wurde um das Jahr 1464 als „Nidernhadmarspach“ erstmals urkundlich genannt. Der altertümliche Grundherrnname Hadumar verweist auf die älteste fränkische Siedlerschicht. Von der Siedlungsstruktur war Unterharnsbach ein Haufenwegedorf.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterharnsbach 19 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren
Der gesamten Gemeinde gehörte ein Tropfhäuslein, das als Hirtenwohnung diente.
Im Jahre 1802 kam Unterharnsbach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Unterharnsbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberharnsbach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Oberharnsbach zugewiesen. Am 1. Januar 1978 wurde Unterharnsbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2018 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 93 | 100 | 109 | 123 | 101 | 103 | 108 | 87 | 85 | 118 | 125 | 134 |
| Häuser | 16 | 18 | 17 | 17 | 16 | 16 | 19 | |||||
| Quelle |
Unterharnsbach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt, seit den 1950er Jahren ist die Kuratie Heilige Schutzengel (Stappenbach) zuständig.