| The Revolutionaries | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | |
| Genre(s) | Reggae, Dub |
| Aktive Jahre | 1975–1979 |
| Gründungsmitglieder | |
Schlagzeug | Sly Dunbar |
E-Bass | Bertram „Ranchie“ McLean |
| Letzte Besetzung | |
Schlagzeug | Sly Dunbar |
E-Bass | Robbie Shakespeare |
The Revolutionaries waren eine jamaikanische Studioband unter der Leitung des Schlagzeugers Sly Dunbar. Als Hausband des Channel One Recording Studio waren sie an der Entstehung und Entwicklung der Reggaestile Rockers und Dub beteiligt.
Wichtige Bandmitglieder neben der Rhythmusgruppe um Sly Dunbar und Bertram „Ranchie“ McLean waren die Gitarristen Earl „Chinna“ Smith und Tony Chin, die Keyboarder Ossie Hibbert, Ansel Collins, Errol „Tarzan“ Nelson und Gladstone Anderson, die Saxophonisten Tommy McCook, Herman Marquis und Richard „Dirty Harry“ Hall, der Trompeter Bobby Ellis, der Posaunist Vin Gordon sowie die Schlagzeuger Leroy Wallace und Carlton Davis. Viele der beteiligten Mitmusiker machten auch Aufnahmen für den Musikproduzenten Joe Gibbs unter dem Bandnamen The Professionals, als The Upsetters für Lee Perry, als The Aggrovators für Bunny Lee und als The Black Disciples für Jack Ruby.
Auf Jimmy Cliffs Album Follow My Mind (1975) spielte Sly Dunbar erstmals mit Robbie Shakespeare, Bassist bei den Aggrovators, zusammen. Das Album war der Auftakt weiterer Kollaborationen dieser Rhythmusgruppe, die schließlich in der Produzentenpartnerschaft Sly & Robbie mündete. Mit den Mighty Diamonds entstand 1976 deren Debütalbum Right Time, erschienen auf Hoo Kims Musiklabel Well Charge. Das sehr erfolgreiche Album machte den Rockers-Style populär.
Der französische Musiker Serge Gainsbourg nahm mit den Revolutionaries um Sly & Robbie und den I-Threes um Marcia Griffiths 1979 das Reggaealbum Aux armes et cætera und 1981 den Nachfolger Mauvaises nouvelles des étoiles auf. Die gesamten Aufnahmen erschienen 2015 unter dem Titel Gainsbourg & The Revolutionaries auf Mercury Records.