Thomas Reineck begann 1979 mit dem Kanusport in der Kanuabteilung des TSV Klausdorf (bei Kiel). 1985 gewann er bei den Junioren seine erste Weltmeisterschaftsmedaille, ein Jahr später gewann er seine erste Medaille in der Leistungsklasse. Nachdem er 1987 zwei Weltmeisterschaftsmedaillen gewonnen hatte, trat er 1988 erstmals bei Olympischen Spielen an und belegte mit dem bundesdeutschen Vierer-Kajak den sechsten Platz.
1992 und 1996 gewann Reineck die olympische Goldmedaille, daneben gewann er dreizehn Weltmeisterschaftsmedaillen, davon fünf in Gold. Nach 1996 beendete der Diplom-Ingenieur, der in seiner Freizeit an alten Motorrädern herumbastelte, seine Leistungssportkarriere.
Für seine zahlreichen sportlichen Erfolge erhielt er am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.
↑Landessportbund Niedersachsen e. V., VIBSS: Der Bundespräsident und seine Aufgaben im Bereich des Sportes: ....Am 23. Juni 1993 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker .... behinderte und nicht behinderte Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 1992, mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus ...