Timm Ulrichs

Timm Ulrichs, 1997

Timm Ulrichs (* 31. März 1940 in Berlin; † 29. April 2026 ebenda) war ein deutscher Künstler und Professor für Bildhauerei und „Totalkunst“.

Biographie

Timm Ulrichs, 2016
Christoph Platz-Gallus und Reinhard Spieler bei Ein Nachmittag zu Ehren von Timm Ulrichs 2026
Stefan Becker bei Ein Nachmittag zu Ehren von Timm Ulrichs 2026

Timm Ulrichs wurde 1940 in Berlin geboren und verlebte seine frühe Kindheit in Bremen. Die Mutter war Stenotypistin und der Vater, der in Südafrika geboren wurde und eine englische Mutter hatte, technischer Zeichner. Die Familie wurde ab 1943 nach Prenzlau evakuiert. Beim Einmarsch der Roten Armee floh sie in die amerikanische Zone. Die Mutter und vier Kinder schafften es bis ins Oldenburger Land in die Nähe von Wildeshausen. In der Nähe von Dötlingen erlebten sie das Kriegsende mit. 1954 zog die Familie nach Bremen, wo Ulrichs 1959 das Abitur ablegte. Er begann anschließend ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Hannover, das er 1966 nach dem Vordiplom abbrach. Er war zunächst als freier Künstler aktiv und jobbte als Eisverkäufer und Tellerwäscher.

1961 gründete Ulrichs die „Werbezentrale für Totalkunst & Banalismus mit Zimmer-Galerie & Zimmer-Theater“. 1969 kam eine „Kunstpraxis (Sprechstunden nach Vereinbarung)“ dazu. Da er mit Galeristen nicht zurechtkam, verkaufte er Plakate, Postkarten, Flugblätter und Drucksachen selbst. 1968 bezeichnete er sich selbst als „zu Unrecht verkanntes Genie aus Hannover“. „Künstler wird man durch Entschluss, nicht durch Talent“, bekannte Ulrichs im September 1985 gegenüber dem Zeit Magazin.

Ab 1959 war er gemäß eigener Bezeichnung als „Totalkünstler“ aktiv. In diesem Jahr gründete Ulrichs in Hannover die „Werbezentrale für Totalkunst, Banalismus und Extemporismus“, die zur Verbreitung, Entwicklung und Produktion von Totalkunst dienen sollte. Weiterhin erklärte er sich 1961 zum „ersten lebenden Kunstwerk“ und organisierte 1966 eine öffentliche Selbstausstellung bei Galerie Patio in Frankfurt am Main. Ulrichs war von 1969 bis 1970 Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und von 1972 bis 2005 Professor für Bildhauerei und Totalkunst an der Kunstakademie Münster.

Seine erste Totalkunst-Retrospektive fand 1970 in Krefeld statt, sieben Jahre später war er Teilnehmer der Documenta 6 in Kassel. Große Einzelschauen fanden 1980 in Lüdenscheid, 1991 in Madrid und Recklinghausen, 2001 in Antwerpen (Plastik und Skulpturen) sowie 2002 in Hannover (Druckgrafik) statt. Von November 2010 bis Februar 2011 widmeten das Sprengel Museum und der Kunstverein Hannover „dem Pionier der Konzeptkunst und selbst ernannten «Totalkünstler» Timm Ulrichs“ eine große Retrospektive unter dem Titel Betreten der Ausstellung verboten.

Im Januar 2020 wurde Ulrichs für sein Lebenswerk mit dem Käthe-Kollwitz-Preis geehrt. Unter dem Titel Weiter im Text präsentierte die begleitende Ausstellung in der Akademie der Künste „einen viel zu kleinen Ausschnitt“ seines Œuvres. Eine weitere Ausstellung im März im Haus am Lützowplatz mit dem Titel Ich, Gott und die Welt sollte in 100 Tagen um je eine Arbeit wachsen und so einen wirklichen Überblick über sein Werk vermitteln.

Zu Ulrichs Werken zählt ein Ehering „in Form einer sogenannten «Musterbeutelklammer» zum Verschließen von Briefen“: 2008 heiratete Timm Ulrichs die in Berlin lebende Künstlerin Ursula Neugebauer. 2018 veröffentlichte der Filmemacher Ralf-Peter Post den Dokumentarfilm Der Totalkünstler (89 min), der im Mai 2018 im Sprengelmuseum in Hannover und im März 2020 in der Akademie der Künste in Berlin aufgeführt wurde.

Timm Ulrichs starb im April 2026 im Alter von 86 Jahren in Berlin. Seine Urne wurde am 19. Mai in seinem selbstgeschaffenen Grabmal in der Künstler-Nekropole in Kassel bestattet. Im August 2026 fand im Sprengel Museum Hannover eine überaus gut besuchte Gedenkveranstaltung zu Ehren von Timm Ulrichs statt.

Werk

„Timm Ulrichs, Eigentum des Landes Niedersachsen“; Hinweistafel an der Bilderwand Bertramstraße

Ulrichs arbeitete interdisziplinär. Er war ein Vertreter von Neodadaismus, Body Art und Konzeptkunst. Ebenfalls beschäftigte sich Ulrichs mit Druckgrafik, dem Künstlerbuch und Performance-Kunst. Bekannt ist er darüber hinaus durch seine Beschäftigung mit der Sprache. Ulrichs setzte Tautologien, Paradoxien und Mehrdeutigkeiten in der Sprache künstlerisch um – z. B.: „Am Anfang war das Wort am …“ – sowie verbale Begriffe, meist in Form von Plastiken oder Installationen.

Kontinuierlich hat Ulrichs auch Kunst im öffentlichen Raum betrieben. Große, oft themen- und standortbezogene Plastiken von Ulrichs sind zu sehen u. a. vor dem Magdeburger Hauptbahnhof (Erd-Achse), nahe der Münchner Allianz-Arena in Fröttmaning (Versunkenes Dorf), im Freilichtmuseum Middelheim in Antwerpen (Musterhäuser, Typ Bomarzo), in der Altstadt von Recklinghausen (Das Ganze und die Teile), in Bergkamen (Pyramide zum Mittelpunkt der Erde), in Mülheim/Ruhr-Styrum (Zwischen den Zeilen), in Sinsheim (Hausgeburt), vor der Galerie Nordhorn (Der Findling), in Essen etwa 150 m nordöstlich des Museums Folkwang (UMRAUM), am Museum Ritter, Waldenbuch, (Die Quadratur des Kreises, 2010) oder am Marktplatz Einbeck (von null bis unendlich).

Ab 1968 begann Ulrichs Installationen für eine Fotoserie unter dem Titel Fotografieren verboten, die er über mehrere Jahre fortführte. Ulrichs’ kritische Sicht auf den zeitgenössischen Kunstbetrieb führte bereits auf dem ersten Internationalen Kunstmarkt Köln (IKM) 1975 zu dessen Aktion Ich kann keine Kunst mehr sehen. Ulrichs persiflierte, mit Blindenstock und Armbinde auftretend, die nach seinen eigenen Worten „immer weiter um sich greifenden musealen Friedhöfe“. 1996 entstand der Gedenkstein für Wolfgang Borchert in Hamburg an der Außenalster nahe dem Literaturhaus Hamburg mit einem Text aus Borcherts Generation ohne Abschied. 2012 wurde Ulrichs in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt aufgenommen.

Werkauswahl

Ulrichs’ Tätowierungen

Sonderausstellung Christian Warlich auf St. Pauli im MHG 2019

1974 ließ sich Ulrichs im Goethe-Institut in Barcelona über dem Herzen eine Zielscheibe tätowieren; er „tätowierte sich zur lebenden Zielscheibe“. Die Tätowierung wurde von Ramón Draper, einem spanischen Fremdenlegionär hand-poked durchgeführt; „mehr gerissen als gestochen“, wie Ulrichs selbst bemerkte. Ulrichs wollte, nach eigenem Bekunden, „mit einem politischen Manifest die Gegner des Franquismus unterstützen.“ Die Idee zu dieser Aktion stammt aus dem Jahr 1971. Bilder der von Streckenbach nachbearbeiteten Zielscheibentätowierung wurden erstmals im Rahmen der Sonderausstellung Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli (2019/20), Abteilung Streckenbach-Kohrs-Ulrichs, im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt.

„tätowierungen interpretieren menschliche haut als schreib- und mal-fläche, als ‚shaped canvas‘, die auf den skelettrahmen des körpers hauteng und hautnah aufgespannt ist. kunst und literatur, so auf den leib geschrieben und ins fleisch geschnitten, sind da tatsächlich fleisch geworden in unmittelbarer, einfleischender ‚inkarnation‘: „das wort ward fleisch“ (joh. 1, 14). ein ‚bild-träger‘, der auf diese weise ein für allemal gezeichnet und gekennzeichnet ist, trägt seine (kunst-)haut allemal bekenntnishafter zu markte als ein normaler kunstsammler, der sich von seinen bildern leicht wieder trennen kann.“

– Timm Ulrichs 1974

Im Rahmen der Ausstellung Timm Ulrichs: Tätowier-Bilder (Januar bin März 1975) im Kunstverein Hannover fand eine Tätowieraktion statt, auf der Horst Streckenbach neben sechs weiteren Personen sein späteres Mentee Manfred Kohrs vor laufender Kamera des NDR tätowierte. Eine Auswahl an Standardtätowiermotiven wurde 1975 von der Kestnergesellschaft-Hannover als Siebdruckmappe (limitiert 1-100/100, sign., dat. und nummeriert, 60 × 60 cm), herausgegeben. Im Januar 1975 berichtete der NDR in der Sendung Nordschau-Magazin über das Happening im Kunstverein Hannover. „Sammy“ aus Frankfurt über seine Kunst und das Tätowieren.

„Mein Leben wird von der Geburt bis zum Tod ununterbrochen gefilmt“, plante Ulrichs bereits 1961. Auf sein rechtes Augenlid ließ er sich im Mai 1981 ebenfalls von Streckenbach die Worte „The End“ tätowieren – der Abspann für den ultimativ letzten Film. Streckenbach hatte zunächst den Hannoveraner Tätowierer Manfred Kohrs für diese Arbeit vorgesehen. Es kam zwar 1980 zu einem Treffen zwischen Kohrs und Ulrichs, die Ausführung überließ Kohrs dann doch seinem Mentor Streckenbach, der über eine lange Erfahrung mit kosmetischen Tätowierungen im Gesicht verfügte.

Das Ende ins Auge gefasst hat Ulrichs 1970 im Rahmen seiner in Literatur, Aktion, Video und Fotografie ausgeführten Werkgruppe Filmvorstellungen vorgestellt (1961–1971): „Um zu demonstrieren, daß alles, was in mein Blick-Feld fällt oder mir unter die Augen kommt, Film ist, beschrifte ich (mittels Tätowierung) meine Augenlid-Vorhänge (…) mit dem Wort, Ende‘: Schließen sie sich, ist auch mein Augen-Kino beendet. (…)“. Und 1984 schrieb er dazu (verkürzt): „Ist der Augenblick zu guter Letzt gekommen, da man mir die Augen zum ewigen Schlaf zudrückt, erscheint auf dem rechten Lid die Schlußpointe: die letzte Vorstellung einer bühnenreif intendierten Lebensführung und -aufführung.“ Die Arbeit 'The End' gehört zu den bekanntesten Werken des Künstlers. Diese Installation umfasst ein Foto des geschlossenen Augenlides samt der Tätowierung, auf Leinwand 150 × 150 cm, sowie einen Videofilm in der Länge von rund sechs Minuten, der die Aneinanderreihung von 60 »End« Einstellungen und Schlussbildern aus verschiedenen Filmklassikern zeigt und anschließend den 1981 in Samy’s Tattoo Studio in Frankfurt am Main durchgeführten Tätowiervorgang.

Zuletzt ließ er sich im Dezember 2005 von der Tätowiererin Manuela Langner auf den Unterschenkel den Schriftzug „© by Timm Ulrichs“ tätowieren. Auch über diese Aktion wurde ein Film von fünf Minuten Länge gefertigt.

Rezeption

„Selbst wenn er sich – lange vor der Tätowierungsfuror junger Künstler – eine Zielscheibe auf die Brust tätowieren lässt oder die Worte »The End« aufs rechte Augenlid, setzt er stellvertretend ins Bild, was uns alle betrifft. Unser Leben ist fragil und endlich wie das seine, auch wenn es nicht auf unserer Brust und unseren Lidern steht. So gilt: Was immer der Künstler an Selbstrepräsentationen realisiert, es geht uns an wie ihn. Stets gelten seine Kunstaktionen und Ich-Manifestationen der Beschreibung der condition humaine im allgemeinen. Das heißt: Bescheidener als Timm Ulrichs hat sich kein Künstler je dem Genre des Selbstporträts und der Selbstdarstellung verschrieben.“

– Michael Stoeber über Timm Ulrichs (Artist Kunstmagazin Nr. 71)

Filmdokumentation

Trivia

Timm Ulrichs’ Grabanlage in der Kasseler Künstler-Nekropole
Grabmonument Timm Ulrichs nach der Bestattung auf der Künstler-Nekropole

Testamentarisch erklärte Ulrichs seine Bereitschaft, sich nach seinem Tod in der Kasseler Künstler-Nekropole bestatten zu lassen. In einem Interview gegenüber Panorama sagte er, „Die hatten Angst, dass das Leichengift das Grundwasser trübt. Deshalb wird es uns da nur eingeäschert geben.“

„Ulrichs selbst kokettiert damit, dass andere Künstler seiner Generation berühmt und reich wurden, während er leider nicht über die „zweite Liga“ hinausgekommen sei.“

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Timm Ulrichs beim Aufbau der Freiluft-Ausstellung Im Glashaus 2013
Freiluft-Ausstellung Im Glashaus bis 13. Oktober 2013 auf der Insel Wilhelmstein
Gedenkstein für Wolfgang Borchert an der Außenalster in Hamburg-Uhlenhorst mit einem Text aus Borcherts Generation ohne Abschied

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Der Künstler erläutert Uranin für die Gruppenausstellung WasserKunst: Zwischen Deich und Teich im Park vom Edelhof Ricklingen
Besprechung mit Siegfried Neuenhausen für die Gemeinschaftsausstellung WasserKunst: Zwischen Deich und Teich

Auszeichnungen

Literatur

Ausstellungskataloge

Blick mit der Kuratorin Dagmar Brand und der Künstlerin Susanne Hoffmann in einen Ausstellungskatalog
Commons: Timm Ulrichs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Franziska Leuthäußer: Interview mit Timm Ulrichs am 22. November 2015 cafedeutschland.staedelmuseum.de
  2. ↑ Henning Queren: Timm Ulrichs: Viel Kunst, Hasch und Happenings In: NP vom 6. Juni 2018.
  3. ↑ Timm Ulrichs im Munzinger-Archiv, abgerufen am 30. Juni 2012 (Artikelanfang frei abrufbar)
  4. ↑ Die Zeit: Ausgabe Nr. 20/1968
  5. ↑ Ronald Meyer-Arlt: „Der Totalkünstler“ – ein Film über Timm Ulrichs In: HAZ vom 23. Mai 2019
  6. ↑ Akademie der Künste: Käthe-Kollwitz-Preis 2020 der Akademie der Künste geht an Timm Ulrichs
  7. ↑ Ehemalige Professuren, Kunstakademie Münster
  8. ↑ UniSPIEGEL 5/2011: Iiih, mein Prof ist tätowiert! Abgerufen am 28. Juni 2012.
  9. ↑ Augsburger Allgemeine: Timm Ulrichs: Retrospektive in Hannover. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 16. Juni 2025]).
  10. ↑ Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 26. November 2010: Große Timm-Ulrichs-Retrospektive im Künstlerhaus Hannover
  11. ↑ Irmgard Berner: Akademie der Künste: Timm Ulrichs erhält den Käthe-Kollwitz-Preis, Berliner Zeitung, 23. Januar 2020
  12. ↑ Wilhelm Klotzek: Timm Ulrichs in der Akademie der Künste: Der Meister des scheinbar Banalen, rbb, 23. Januar 2020
  13. ↑ Christine Meixner: Künstler Timm Ulrichs: Mein Werk bin ich, Tagesspiegel, 22. Januar 2020
  14. ↑ Johanna Di Blasi: Kultur / Hannoverscher Künstler / Totalkünstler Timm Ulrichs wird 70 …; Artikel (Memento vom 20. Oktober 2021 im Internet Archive) auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 26. März 2010, zuletzt abgerufen am 20. Oktober 2021
  15. ↑ Daniel Alexander Schacht: Aus dem Rahmen. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 30. März 2015. Abgerufen am 21. Oktober 2021.
  16. ↑ Der Konzeptkünstler Timm Ulrichs ist tot. In: deutschlandfunkkultur.de. 30. April 2026, abgerufen am 30. April 2026.
  17. ↑ Ulrike Pflüger-Scherb: Künstler Timm Ulrichs in Bronzeskulptur beigesetzt – kopfüber im Waldboden. In: hna.de. 24. Mai 2026, abgerufen am 24. Mai 2026.
  18. ↑ Ein Nachmittag zu Ehren von Timm Ulrichs. In: Sprengel Museum Hannover. 7. August 2026, abgerufen am 1. September 2026.
  19. ↑ Timm Ulrichs: Viel Kunst, Hasch und Happenings neuepresse.de vom 6. Juni 2018.
  20. ↑ Westfälischer Anzeiger: Kunst bewegt eine Stadt: Ulrichs-Ausstellung endet, abgerufen am 29. Juni 2012.
  21. ↑ Timm Ulrichs: Die Quadratur des Kreises, 1987/2010
  22. ↑ Heinz Holtmann (Red.): Timm Ulrichs. Retrospektive 1960–1975, Katalog zur gleichnamigen Wanderausstellung im Kunstverein Braunschweig vom 26. September bis 9. November 1975, im Karl Ernst Osthaus Museum Hagen vom 30. November 1975 bis 11. Januar 1976 und im Heidelberger Kunstverein vom 21. Januar bis 15. Februar 1976, hrsg. vom Kunstverein Braunschweig, Braunschweig: Waisenhaus-Buchdruckerei und Verlag, 1975, S. 56
  23. ↑ nrw-museum.de: Timm Ulrichs (abgerufen am 28. Januar 2016)
  24. ↑ Gesellschaft FreundeDerKünste: Ausstellung in Ingolstadt: Timm Ulrichs. Bilder-Finder – Bild-Erfinder bis zum 17.2.2013 im Museum für Konkrete Kunst. GFDK - Museum für Konkrete Kunst, 1. Januar 2013, abgerufen am 2. Juni 2025.
  25. ↑ Marianne Winter in Braunschweiger Zeitung: Wer nicht denkt, fliegt raus! Eine Ausstellung im Kunstmuseum Celle vereint die Kunst-Rebellen Joseph Beuys und Timm Ulrichs Abgerufen am 29. Juni 2012
  26. ↑ Katinka Dittrich van Weringh: Wann vergeht Vergangenheit? Weilerswist-Metternich 2017, S. 42
  27. ↑ Manfred Kohrs: Tätowierungen in der bildenden Kunst des späten 20. Jahrhunderts, in: Tattoo Kulture Magazine 42, Januar/Februar 2021, S. 27.
  28. ↑ Norbert Joa: Timm Ulrichs, Totalkünstler. In: ardmediathek.de. 11. April 2017, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Juli 2017. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive), Inhalte nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 16. Juni 2025
  29. ↑ Timm Ulrichs als lebende menschliche Zielscheibe, 1971/1974
  30. ↑ Zwei Bildabzüge: „Nachtätowierung“ durch Horst Streckenbach/Frankfurt|Leihgaben der TATTOO-COLLECTION-KOHRS.
  31. ↑ Lt. Scheiben von Timm Ulrichs an das MHG vom 14. November 2019 "…als Samy die in Barcelona gestochene Zielscheibe retuschiert und nachgezeichnet hat (Sie stammt also nicht von ihm in Gänze.)
  32. ↑ Stiftung Historische Museen Hamburg: Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli. In: Ruhr-Universität Bochum Wortmarke. 11. April 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juli 2019; abgerufen am 29. Juli 2019.
  33. ↑ Caroline Rosenthal, Dirk Vanderbeke: Probing the Skin: Cultural Representations of Our Contact Zone. Cambridge Scholars Publishing 2015, ISBN 1-4438-7518-X, S. 274.
  34. ↑ HAZ, 23. April 1981, Tätowieren – eine besondere Kunst
  35. ↑ Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27. Januar 1975, „Samy tätowierte sieben Häute“
  36. ↑ In: Paul-Henri Campbell: Tattoo & Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst. S. 89. Manfred Kohrs Geschichte machen, Geschichte schreiben.
  37. ↑ Bleibtreu-Galerie
  38. ↑ Vollinformation des NDR – Produktionsnummer 0007750128, NDR HH Medienbegleitkarte 12. Dezember 2008 St. (1, 2)
  39. ↑ THE END, Dokument einer Tätowieraktion von Horst Streckenbach, Samy’s Tattoo Studio, Frankfurt am Main, 16. Mai 1981, Timm Ulrichs: Ausstellungskatalog: Betreten der Ausstellung verboten, Hrsg. vom Kunstverein Hannover und Sprengelmuseum, 2011, S. 59
  40. ↑ Vgl. Christina Sticht, Timm Ulrichs: Pionier der Konzeptkunst, nw-news.de, 31. März 2010.
  41. ↑ situation-kunst.de Abgerufen am: 31. Oktober 2010
  42. ↑ Pascal Bagot: INTERVIEW MANFRED KOHRS auf Inkers App
  43. ↑ Paul-Henri Campbell: Tattoo & Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-88423-606-2. S. 90.
  44. ↑ Manfred Kohrs: Der vergessene Pionier – Horst H. Streckenbach. Tattoo-Samy, in: Tattoo Kulture Magazine 32, Mai/Juni 2019, S. 28–40.
  45. ↑ monopol-magazin.de: Timm Ulrichs - Den Blitz auf sich lenken (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), abgerufen am 28. Juni 2012.
  46. ↑ Timm Ulrichs: Betreten der Ausstellung verboten, Hrsg. vom Kunstverein Hannover und Sprengelmuseum Hannover, 2011, S. 59
  47. ↑ sueddeutsche.de: Ausstellung: Timm Ulrichs – Die Kunst der Egomanie Abgerufen am 28. Juni 2012
  48. ↑ Timm Ulrichs: Betreten der Ausstellung verboten, Hrsg. vom Kunstverein Hannover und Sprengelmuseum Hannover, 2011, S. 170
  49. ↑ Film-Preview - Wie Timm Ulrichs die Kunstgeschichte umschreibt Er kann ja doch noch Kunst sehen: Timm Ulrichs mit seinem bekanntesten Werk. neuepresse.de vom 27. Mai 2019.
  50. ↑ kassel.de: Künstler-Nekropole Kassel, abgerufen am 30. Juni 2012.
  51. ↑ Gestaltung bis in den Tod Nekropole der Künstler NTV vom 27. November 2007.
  52. ↑ Christina Sticht: Pionier der Konzeptkunst: Timm Ulrichs wird 80 - Der Künstler als Gesamtkunstwerk muensterschezeitung.de vom 30. März 2020. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  53. ↑ Pêle-Mêle. Guy Bleus – 42.292, ed. R. Geladé, N. Coninx & F. Bleus, Cultuurcentrum, Hasselt, 2010, S. 128
  54. ↑ Art Studio 1, Timm Ulrichs: Im Licht
  55. ↑ Galerie Wentrup, Timm Ulrichs: Den Blitz auf sich lenken (Memento vom 3. Februar 2012 im Internet Archive)
  56. ↑ Schaumburger Nachrichten: Kuenstlerisches-Schauspiel-in-fuenf-Akten. Abgerufen am 8. Juni 2012.
  57. 1 2 Vergleiche die Dokumentation bei Commons (siehe unter dem Abschnitt Weblinks)
  58. ↑ Kunstraum München . Archiv . 2017 . Timm Ulrichs: Vorsicht, Glas! Abgerufen am 9. August 2020.
  59. ↑ Timm Ulrichs. Weiße Flecken – Blinde Flecken. Video-Installationen, Kunstverein Wolfenbüttel, 27.4. — 15.6.2025. Abgerufen am 18. Juni 2025.
  60. ↑ Timm Ulrichs. Kanaldeckel, Kunsthaus Göttingen, 10. bis 19. Juni 2025. Abgerufen am 18. Juni 2025.
  61. ↑ Iconoclash (Memento vom 20. Dezember 2014 im Internet Archive)
  62. ↑ Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
  63. ↑ skulpturenlandschaft.com: Künstler / Timm Ulrichs. Deutschland – Ihr Anteil, 2007 (abgerufen am 31. Mai 2016)
  64. ↑ Kunstmuseum Bonn, Der Westen leuchtet. Eine Standortbestimmung der Kunstlandschaft des Rheinlandes (Memento vom 27. März 2012 im Internet Archive)
  65. ↑ ZKM, Bense und die Künste (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)
  66. ↑ Rainer Hertwig am 17. August 2015: Analoge Botschaften unter der Haut
  67. ↑ PAUSE (prelude) - Künstlerverbund im Haus der Kunst. Abgerufen am 9. August 2020.
  68. ↑ The Big Sleep. Abgerufen am 9. August 2020.
  69. ↑ kuenstlerbund.de: Marianne und Hansfried Defet-Preis / 1985 Timm Ulrichs, Hannover (Memento vom 3. Juli 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 10. August 2015)
  70. ↑ mfi.eu: Der Preisträger 2009: Timm Ulrichs (Memento vom 3. Juni 2013 im Internet Archive) Abgerufen am 28. Juni 2009
  71. ↑ Akademie der Künste, Berlin (Memento vom 17. Oktober 2019 im Internet Archive)
  72. ↑ Niedersächsisches Ministerialblatt: Staatskanzlei Verleihung des Niedersächsischen Verdienstordens. Niedersächsisches Ministerialblatt Nr. 181, 23. April 2024, abgerufen am 2. Juni 2025.
Personendaten
NAME Ulrichs, Timm
KURZBESCHREIBUNG deutscher Künstler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 31. März 1940
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 29. April 2026
STERBEORT Berlin