Sankt Josef (Weststeiermark) | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Deutschlandsberg | |
| Kfz-Kennzeichen: | DL | |
| Fläche: | 13,29 km² | |
| Koordinaten: | 46° 55′ N, 15° 20′ O | |
| Höhe: | 357 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.672 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 8503, 8143 | |
| Vorwahl: | 03136 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 03 26 | |
| NUTS-Region | AT225 | |
| UN/LOCODE | AT STK | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
St. Josef 73 8503 St. Josef | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Alois Gangl (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2020) (15 Mitglieder) |
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| Lage von Sankt Josef (Weststeiermark) im Bezirk Deutschlandsberg | ||
Sankt Josef von Westen | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Sankt Josef (Weststeiermark) ist eine Gemeinde mit 1672 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Deutschlandsberg bzw. Gerichtsbezirk Deutschlandsberg in der Steiermark, Österreich. Die Pfarrkirche zum heiligen Josef, die der Gemeinde den Namen gab, liegt auf 357 m.
Die Gemeinde Sankt Josef liegt an der Wieserbahn im weststeirischen Hügelland.
Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden bzw. gleichnamigen Ortschaften (Fläche Stand 31. Dezember 2023, Einwohner Stand 1. Jänner 2026)
Von der steiermärkischen Gemeindestrukturreform, die 2015 die Zahl der Gemeinden im Bezirk Deutschlandsberg von 40 auf 15 verringerte, war die Gemeinde nicht betroffen. Allerdings wurden im Rahmen dieser Reform Wünsche geäußert, einen Teil des Gebietes der Gemeinde Stainztal statt der Gemeinde Stainz entsprechend der Pfarrzugehörigkeit der Gemeinde St. Josef anzuschließen.
Eine der vier Nachbargemeinden liegt im Bezirk Graz-Umgebung (GU).
| Lannach | Dobl-Zwaring (GU) | |
| Stainz | Dobl-Zwaring | |
| Stainz | Preding |
Erste urkundliche Erwähnung findet Oisnitz im Jahr 1056 als „Odelnisiz“ in einer Besitzübertragung Kaiser Heinrich III. an Bischof Altwin von Brixen; im 12. Jahrhundert werden sechs Huben in Oisnitz in einer Urkunde Herzog Ottokar IV. genannt.
In 1624 wurde in St. Josef Heinrich Ochsenburg geboren. Er hat das erste Mehrfamilienhaus in St. Josef gebaut, worin er, Familie Greber und Familie Masser einzogen.
Die Gemeinde trug bis 1932 den Namen „St. Josef bei Stainz“, in diesem Jahr erfolgte die Namensänderung in „St. Josef–Weststeiermark“.
| Sankt Josef: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.215 | |||
| 1880 | 1.313 | |||
| 1890 | 1.317 | |||
| 1900 | 1.268 | |||
| 1910 | 1.226 | |||
| 1923 | 1.295 | |||
| 1934 | 1.263 | |||
| 1939 | 1.141 | |||
| 1951 | 1.189 | |||
| 1961 | 1.062 | |||
| 1971 | 1.136 | |||
| 1981 | 1.161 | |||
| 1991 | 1.176 | |||
| 2001 | 1.337 | |||
| 2011 | 1.387 | |||
| 2021 | 1.687 | |||
| 2026 | 1.672 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand vom 1. Jänner 2021 | ||||
Die Einwohnerzahl im Gebiet der (heutigen) Gemeinde liegt seit dem 19. Jahrhundert bei ungefähr 1300 Personen und nahm nur in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und danach etwas ab. Die Zunahme von 1991 bis 2021 basiert auf einer positiven Wanderungsbilanz. 2026 lebten 1672 Menschen in Sankt Josef.

In der Gemeinde gibt es rund 50 Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe. Der größte Arbeitgeber in der Gemeinde ist die weststeirische Bohrerfabrik Johann Eberhard GmbH mit über 80 Mitarbeitern, gefolgt von der Gemeinde St. Josef (Weststeiermark), dem ausgegliederten Unternehmen SPAR-Markt und der Raiffeisenbank Schilcherland eGen, Bankstelle St. Josef.
Die Theaterrunde St. Josef, eine der ältesten Volkstheatergruppen in der Steiermark, wurde 1922 gegründet. 1973 fand die Truppe im „Theater im Bauernhof“ ihre künstlerische Heimat, der sie bis heute treu geblieben ist.
Das „Theater im Bauernhof“ gilt als Musterbeispiel für lebendige Volkskultur und setzt Jahr für Jahr neue Impulse für die Weiterentwicklung des ländlichen Unterhaltungstheaters. Jeden Sommer besuchen mehrere tausend Besucher die Freiluft-Aufführungen des Amateurtheaters, Übertragungen im ORF-Abendprogramm manifestieren deren kulturellen Stellenwert.
Aufführungen finden alljährlich von Ende Juni bis Ende Juli statt. Die St. Josefer „Theaterluft“ ist wohl auch ausschlaggebend dafür, dass ausgerechnet hier die Idee eines „Theaterwegs“ auf fruchtbaren Boden gefallen ist.
In St. Josef gibt es einen Kindergarten, eine Volksschule, einen Hort sowie eine Musikschule.
Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Seit 1. Juli 1973 hat die Gemeinde das Recht ein Wappen zu führen.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):