| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 54′ N, 10° 11′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Segeberg | |
| Amt: | Leezen | |
| Höhe: | 37 m ü. NHN | |
| Fläche: | 17,25 km² | |
| Einwohner: | 1059 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 61 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23826 | |
| Vorwahl: | 04558 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SE | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 60 088 | |
| LOCODE: | DE TFL | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hamburger Straße 28 23816 Leezen | |
| Website: | todesfelde.de | |
| Bürgermeister: | Mathias Warn (WFT) | |
| Lage der Gemeinde Todesfelde im Kreis Segeberg | ||
Todesfelde ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein.
Das Gemeindegebiet Todesfeldes erstreckt sich im weiten Bereich des Naturraums Holsteinische Vorgeest etwa 10 km nordöstlich von Bad Segeberg.
Neben dem namenstiftenden Kirchdorf Todesfelde liegen zudem die Häusergruppe Poggensahl und die Streusiedlung Voßhöhlen als weitere Wohnplätze im Gemeindegebiet.
Das Gemeindegebiet von Todesfelde wird umfasst von jenen der Gemeinden:
| Hartenholm | Bark | |
| Kükels | ||
| Struvenhütten, Stuvenborn, Seth, Fredesdorf |
Der Ort hieß zunächst Odesfelde, was vermutlich Feld des Ode bedeutet. Ode ist ein nordischer Vorname. Dies wurde im Laufe der Zeit mit der Präposition to versehen. Eine andere Deutung besagt, dass sich Odesfelde auf das niederdeutsche Wort Ode für Sumpf oder Moor bezieht.
Die Kirche in Todesfelde wurde 1899 errichtet.
Bei archäologischen Grabungen im Zuge der Erweiterung der Bundesautobahn 20 wurden 2012/2013 im Bereich von Todesfelde Siedlungsreste der Bronzezeit und der vorrömischen Eisenzeit aufgefunden, darunter ein Gräberfeld mit 150 Brandgräbern der Bronzezeit. Hauptfund war die Todesfelder Urne, die auf die Zeit 500 vor Christus datiert wird.
Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Wir für Todesfelde erhielt sechs Sitze und die Aktiven Bürger für Todesfelde/Voßhöhlen fünf Sitze.
Blasonierung: „Von Grün und Silber durch einen unten abgewinkelten schmalen Keilschnitt erhöht geteilt. Oben rechts ein dreiblütiges silbernes Wiesenschaumkraut mit einem goldenen gefiederten Blatt rechts und einem goldenen gezahnten Blatt links, oben links ein goldenes Pferdegeschirr (Kumt), unten ein schwebender roter Treppengiebel mit drei roten Rundbogenfenstern.“
Im Gemeindegebiet gibt es mehrere klassische Handwerksbetriebe, darunter eine Bäckerei, eine Fleischerei, eine Zimmerei und einen Malerbetrieb. Des Weiteren sind im Ort ein Einzelhandelsgeschäft und zwei Gastronomiebetriebe zu finden.
Die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe ist in den zurückliegenden Jahrzehnten stark zurückgegangen, es bestehen aber weiterhin einige Höfe.
Die Anbindung der Gemeinde durch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist durch den Hamburger Verkehrsverbund geregelt. Im Ort liegen fünf Haltestellen, die von den Linien 7530 und 7950 angefahren werden. Der Ortsteil Voßhöhlen hat keine ÖPNV-Anbindung.
Im Südosten hinter der Ortschaft befindet sich der Kleingarten Todesfelde e. V. am Sether Weg, der seit 1947 besteht.
Die Gemeindevertretung plant zudem den Bau eines Radweges Richtung Fredesdorf.
Kern des örtlichen Vereinslebens ist der Sportverein SV Todesfelde. In der Fußballsparte ist das Aushängeschild die 1. Herrenmannschaft. Größter Erfolg ist der Gewinn der Oberliga-Meisterschaft sowie des SHFV-Pokals im Jahr 2020 und somit die Qualifikation für die Hauptrunde des DFB-Pokal. In der Saison 2024/25 spielte der Verein erstmals in der Regionalliga Nord. Die Spielstätte liegt am östlichen Ortsrand.
In der Handballsparte schafften es die Frauen in der Saison 2025/26, von der dritten Liga in die 2. Bundesliga aufzusteigen.