Die Verbindung kann auch durch Pyrolyse aus Difluorsilan gewonnen werden. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Otto Ruff erstmals dargestellt.
Eigenschaften
Trifluorsilan ist ein farbloses, brennbares Gas, das mit Wasser hydrolisiert und sich schon bei Raumtemperatur langsam zersetzt. Es zerfällt beim Erhitzen auf 400°C rasch in Wasserstoff, Silicium und Tetrafluorsilan. Es zersetzt Alkohol und Ether und reduziert konzentrierte Salpetersäure. Mit Luft bildet es ein explosives Gasgemisch.
↑Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
12Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u.a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 254.
↑C. C. Addison:Inorganic Chemistry of the Main-Group Elements. Royal Society of Chemistry, 1973, ISBN 0-85186-752-9, S.188 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Theodore M. Besmann:Proceedings of the Thirteenth International Conference on Chemical Vapor Deposition. The Electrochemical Society, 1996, ISBN 1-56677-155-2, S.203 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Helmut Werner:Geschichte der anorganischen Chemie Die Entwicklung einer Wissenschaft in Deutschland von Döbereiner bis heute. John Wiley & Sons, 2016, ISBN 978-3-527-33907-5, S.38 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).