Urs Amacher

Urs Amacher (2018)

Urs Amacher (* 22. Oktober 1949 in Bibern, Kanton Schaffhausen; heimatberechtigt in Wilderswil und Kloten) ist ein Schweizer Historiker.

Leben

Nach einer Lehre und Berufsarbeit als beeidigter Edelmetallprüfer bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle erlangte Amacher 1984 die Matura (Typus B). Das Studium der Allgemeinen Geschichte sowie der französischen Literatur und Linguistik ergänzte er mit einem Nachdiplomstudium in Museologie. 1994 promovierte er an der Universität Zürich bei Roger Sablonier mit einer Dissertation über die mittelalterliche Fischerei.

Urs Amacher realisierte Archiv-, Editions- und Ausstellungsprojekte, so die Urkundenregesten des Staatsarchivs Zürich, die Acta Helvetica der Sammlung Zurlauben und die Erschliessung des Archivs des Kunstmuseums Basel. Er verfasste Beiträge für die Helvetia Sacra und das Historische Lexikon der Schweiz (HLS). Daneben publizierte er Arbeiten über die Katakombenheiligen. Seit 2009 arbeitet er als Redaktor beim Oltner Tagblatt, wo er auch lokalgeschichtliche Forschungen veröffentlicht. Er lebt in Olten.

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Amacher, Urs. In: Anne-Lise Delacrétaz: Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Gegenwart: Schweiz. Ecrivaines et écrivains d'aujourd'hui. Sauerländer, Aarau 2002, ISBN 3-0345-0011-4, S. 6.
  2. ↑ Zürcher Fischerei im Mittelalter. Realienkunde, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Fischerei im Zürcher Gebiet. Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Nr. 63, Zürich 1996.
  3. ↑ Die Urkundenregesten des Staatsarchivs Zürich. Band 3 (1385–1400), 1996 und Band 4 (1401–1415), 1999.
  4. ↑ Sammlung Zurlauben: Regesten und Register zu den Acta Helvetica, bearbeitet von Kurt-Werner Meier, Josef Schenker, Rainer Stöckli und Urs Amacher (Zurlaubiana-Edition). Aarau 1976.