| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Kristallsystem |
monoklin | |||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Dichlorobis(η5-cyclopentadienyl)vanadium | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H10Cl2V | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grüne Kristalle | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 252,03 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,60 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
250 °C (Zersetzung) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Vanadocendichlorid oder nach IUPAC-Nomenklatur Dichlorobis(η5-cyclopentadienyl)vanadium(IV), ist eine metallorganische Verbindung aus der Familie der Metallocene. Der grüne Feststoff ist mit dem Titanocendichlorid strukturell identisch. Vanadocendichlorid ist ein 17 Elektronenkomplex und aufgrund seines ungepaarten Elektrons paramagnetisch.
Vanadocendichlorid wurde zuerst von Geoffrey Wilkinson and Birmingham durch die Umsetzung von Vanadiumtetrachlorid VCl4 mit Cyclopentadienylnatrium NaC5H5 in Tetrahydrofuran hergestellt.
Zur Reinigung wurde das Produkt mit Chloroform und Salzsäure extrahiert und mit Toluol umkristallisiert.
Vanadocendichlorid zersetzt sich bei Anwesenheit von Feuchtigkeit unter Bildung von Chlorwasserstoff.
Vanadocendichlorid ist ein verbreiteter Präkursor für die Herstellung von Bis(cyclopentadienyl)vanadium(IV)-Verbindungen. Durch Reduktion von Vanadocendichlorid erhält man Vanadocen V(C5H5)2.
Wie Titanocendichlorid, ist auch Vanadocendichlorid ein potentieller Kandidat für die Krebstherapie und ist daher Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Der Mechanismus ist noch nicht geklärt, aber es gibt Hinweise darauf, dass es mit dem Protein Transferrin wechselwirkt.