Quartier von Lugano | |
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| Koordinaten | 718696 / 97178 |
| Höhe | Ø 283 m (276–538 m) |
| Fläche | 1,18 km² |
| Einwohner | 7133 (31. Dez. 2025) |
| Bevölkerungsdichte | 6045 Einwohner/km² |
| Eingemeindung | 4. Apr. 2004 |
| BFS-Nr. | 519-2018 |
| Postleitzahl | 6962 |

Viganello ist ein Quartier der Stadt Lugano im Schweizer Kanton Tessin. Bis 2004 war es eine eigenständige politische Gemeinde.
Das Quartier Viganello liegt zwischen 275 und 321 m ü. M. am Fuss des Monte Brè, am linken Ufer des Flusses Cassarate und 2 km nördlich des Zentrums von Lugano. Es umfasst auch die Ortschaften Albonago, La Santa, Boscioro, Bottogno, Luganetto und Molinazzo.
Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1300. 1270 werden daselbst die Besitzungen des Klosters Sant’Abbondio von Como und 1353 die Zehntenrechte der Rusca von Como erwähnt.
Das Humiliatenspital Santa Maria in Lugano hatte hier 1320 Zehntrechte. Viganello gehörte zum concilium von Pregassona und wird 1335 als Gemeinde erwähnt.
Von 1911 bis 1970 wurde der Ort von der Lugano-Cadro-Dino-Bahn bedient. 2004 wurde die bis dahin selbständige politische Gemeinde in die Stadt Lugano eingegliedert.
Die Bevölkerung von Viganello wuchs als Folge der Entwicklung zur Industriezone Luganos zwischen 1888 und 1910 um das Dreieinhalbfache an. Nach einem Rückgang in den nächsten zehn Jahren war von 1920 bis 1950 ein moderates Wachstum zu verzeichnen. Ab 1950 bis 2010 war nochmals eine Zunahme um das Dreieinhalbfache zu verzeichnen. Bis 2020 sank die Bewohnerzahl wieder, um anschliessend bei ca. 7000 Bewohnern zu stagnieren. 2000 waren von der erwerbstätigen Bevölkerung 82 % Wegpendler. Die meisten ehemaligen Fabrikgebäude wurden in Wohn- und Geschäftshäuser umgewandelt.

Einwohnerzahlen: Jahre 1799-2000 Volkszählungsdaten, Jahre 2004-2025 Statistik der Stadt Lugano