| Voisin | |
|---|---|
Voisin C 8 mit André Lefèbvre am Lenkrad | |
| C 8 | |
| Verkaufsbezeichnung | Voisin 16 CV |
| Produktionszeitraum | 1924 |
| Klasse | Rennwagen |
| Karosserieversionen | Roadster |
| Motoren | Ottomotoren: 1,5–2,0 Liter (60 PS) |
| Länge | |
| Breite | |
| Höhe | |
| Radstand | 2350 mm |
| Leergewicht | 600 kg |
| Vorgängermodell | Voisin C 6 |
Der Voisin C 8, auch Voisin C 8 L genannt, war ein Rennwagen der 1920er Jahre. Hersteller war Aéroplanes G. Voisin in Frankreich.
Die nationale Zulassungsbehörde erteilte im Juli 1924 ihre Zulassung.
Eine andere Bezeichnung für das Fahrgestell ist Voisin Petit Laboratoire, während der ähnliche Voisin C 9 mit einem größeren Motor Grand Laboratoire genannt wird.
Voisin wählte für dieses Modell wiederum einen Schiebermotor nach einer Lizenz von Charles Yale Knight. Der Viertaktmotor hatte vier Zylinder in Reihe und eine Thermosiphonkühlung. 76 mm Bohrung und 110 mm Hub ergaben 1996 cm³ Hubraum und eine Einstufung mit 16 CV. Der Motor leistete 60 PS. Einer Quelle zufolge basierten die Fahrzeuge auf dem Voisin C 5, der ebenfalls einen Vierzylindermotor hat, allerdings mit dem doppelten Hubraum.
1925 wurden diese Fahrzeuge auch mit kleineren Motoren angeboten: 67 mm Bohrung, 105 mm Hub, 1481 cm³ Hubraum sowie 67 mm Bohrung, 110 mm Hub, 1551 cm³ Hubraum. Für die Variante mit dem letztgenannten Motor gibt es allerdings auch die Bezeichnung Voisin C 10.
Dem damaligen Standard entsprechend hatten die Fahrzeuge einen Frontmotor und Kardanantrieb zur Hinterachse. Das Getriebe hatte vier Gänge.
235 cm Radstand, 120 cm Spurweite und 600 kg Leergewicht sind bekannt.
Voisin hatte den Vorgänger Voisin C 6 1923 beim Großen Preis von Frankreich in der Rennwagenklasse eingesetzt, aber erkennen müssen, dass die Motorleistung zu schwach war. Für die C 8 und C 9 wählte er beim Großen Preis von Frankreich 1924 die Tourismus-Klasse. Dabei ging es weniger um die Geschwindigkeit, sondern mehr um Zuverlässigkeit und geringen Benzinverbrauch. Es gab mehrere Gewichtsklassen. Der einzige C 8, gefahren von André Lefèbvre, startete in der Klasse C bis 1100 kg.
Elf Fahrzeuge wurden gefertigt. Eine andere Quelle gibt acht Fahrzeuge an.