Werner Kroker (* 30. August 1941 in Freiburg in Schlesien, Provinz Niederschlesien; † 13. Mai 2015 in Bochum) war ein deutscher Technik- und Montanhistoriker.
Kroker war ein Sohn des Friseurmeisters Georg Kroker und dessen Frau Erna, geb. Rösner und hatte zwei ältere Geschwister. 1946 wurde die Familie vertrieben und übersiedelte nach Schwei im Landkreis Wesermarsch. Das Abitur bestand er 1961 am Söderblom-Gymnasium in Espelkamp. Nach Studium und von Albrecht Timm betreuter Promotion an der Universität Hamburg war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum und Schriftleiter der Zeitschrift Der Anschnitt tätig. Im Auftrag der Georg-Agricola-Gesellschaft wirkte er als Herausgeber von Konferenzschriften. Er war mit der Wirtschaftsarchivarin Evelyn Kroker verheiratet und wurde neben dieser auf dem Friedhof in Bochum-Querenburg beigesetzt.
Für die Neue Deutsche Biographie verfasste er Beiträge zu Geologen, Montanexperten und Bergbeamten wie Heinrich Hirz, Karl Ilgner, Peter Jost, Ernst Jüngst, Hugo Koch, Carl Friedrich Koepe, Karl Köbrich, Alexander Köhler, Gustav Köhler, Julius Kuntz, Michael Layer, Johann Gottlob Lehmann, Joseph von Leithner, Johann Friedrich Lempe, Johann Friedrich Mende, Friedrich Mohs und Jacob Nöggerath.
| Personendaten | |
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| NAME | Kroker, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Montan- und Technikhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 30. August 1941 |
| GEBURTSORT | Freiburg in Schlesien, Provinz Niederschlesien |
| STERBEDATUM | 13. Mai 2015 |
| STERBEORT | Bochum |