Wichtenbeck

Wichtenbeck
Gemeinde Eimke
Koordinaten: 52° 57′ N, 10° 19′ OKoordinaten: 52° 56′ 35″ N, 10° 18′ 55″ O
Fläche: 27,26 km²
Einwohner: 142
Bevölkerungsdichte: 5 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29578
Vorwahl: 05873
Wichtenbeck (Niedersachsen)
Wichtenbeck (Niedersachsen)
Lage von Wichtenbeck in Niedersachsen

Wichtenbeck ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Eimke im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Wichtenbeck eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Eimke gehört zur Samtgemeinde Suderburg.

Geographie

Das Dorf Wichtenbeck liegt in der Lüneburger Heide etwa zwei Kilometer südlich von Eimke. Das Dorf wird vom Allerbach durchflossen, der nordwestlich des Dorfs in die Gerdau mündet. In der Gemarkung Wichtenbeck liegt ein großer Teil der Erprobungsstelle Unterlüß der Rheinmetall AG. Am westlichen Rand der Gemarkung liegt ein großer Teil des Naturschutzgebiets Kiehnmoor.

Geschichte

Wichtenbeck gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Uelzen im Departement der Aller. 1814 fiel Wichtenbeck an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich. Die Gemeinde Wichtenbeck kam 1852 zum Amt Ebstorf und 1859 zum Amt Oldenstadt. 1867 fiel Wichtenbeck mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Wichtenbeck am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Eimke.

Denkmalgeschütztes Wohnhaus

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812131
1845233
1871257
1885214
1895184
1905179
1925277
1939211
1950378
1961264
1970212

Bau- und Bodendenkmale

Das Wohnhaus Am Freibad 4, eine Scheune an der Hauptstraße sowie drei Speicher an der Hauptstraße und am Kiehnmoorweg 1 stehen unter Denkmalschutz. Ein Grabhügel nordwestlich des Dorfs ist ein Bodendenkmal.

Öffentliche Einrichtungen

Wichtenbeck hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Hauptstraße 14.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Wichtenbeck
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
  5. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Volkszählung 1905
  12. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  14. ↑ Homepage der Feuerwehr Wichtenbeck