Wieckenberg

Wieckenberg
Gemeinde Wietze
Koordinaten: 52° 38′ N, 9° 50′ OKoordinaten: 52° 38′ 11″ N, 9° 50′ 8″ O
Fläche: 16,39 km²
Einwohner: 1084 (2000)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1973
Postleitzahl: 29323
Vorwahl: 05146
Wieckenberg (Niedersachsen)
Wieckenberg (Niedersachsen)
Lage von Wieckenberg in Niedersachsen
Stechinelli-Kapelle von 1692 in Wieckenberg
Stechinelli-Kapelle von 1692 in Wieckenberg

Wieckenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Wietze im niedersächsischen Landkreis Celle. Der Ortsteil hatte im Jahr 2000 1084 Einwohner.

Geschichte

Bis ins 16. Jahrhundert wurde hier Raseneisenstein in Rennöfen verhüttet und in Waldschmieden verarbeitet. Eine solche Waldschmiede wurde 2007 zwei Kilometer südlich rekonstruiert.

1677 erwarb Francesco Maria Capellini, genannt Stechinelli, der General-Erbpostmeister des Herzogs Georg Wilhelm von Celle, das adelige Gut in Wieckenberg. 1692 ließ er nach seinen Entwürfen eine Barockkapelle, die Stechinelli-Kapelle, errichten, von außen eher schlicht im Fachwerkstil. 1699 wurde die Kapelle als evangelische Kirche eingeweiht. Später erwarb Ludewig Friedrich von Beulwitz das Gut. Gegenüber der Kapelle liegt ein Reiterhof.

Politik

Der Ortsrat, der Wieckenberg vertritt, setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 60,7 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
7,4 %
(−12,9 %p)
11,7 %
(+0,1 %p)
68,6 %
(n. k.)
12,4 %
(n. k.)
WGW c
WGW d
20162021
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Anmerkungen:
c 
Wählergemeinschaft Wieckenberg
d 
Wählergruppe Wieckenberger
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Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Ortsrat 2021
    
Insgesamt 9 Sitze
  • SPD: 1
  • Grüne: 1
  • WG Wieckenberg: 6
  • WG Wieckenberger: 1

Baudenkmäler

In der Liste der Baudenkmale in Wietze sind für Wieckenberg elf Baudenkmale aufgeführt.

Literatur

Commons: Wieckenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Volkszählung 1895
  2. ↑ Wietze Gemeindeentwicklungsplan. (PDF) S. 19, abgerufen am 30. Juli 2022.
  3. ↑ Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, August Lax, Hildesheim 1970, S. 29; Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim, Band 68, hrsg. von der Stadt Hildesheim, Hildesheim 1997, S. 388.
  4. ↑ Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.