| Marktgemeinde Wiesmath | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Wiener Neustadt (Land) | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Fläche: | 38,48 km² | |
| Koordinaten: | 47° 37′ N, 16° 17′ O | |
| Höhe: | 695 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.548 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 2811 | |
| Vorwahl: | 02645 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 23 35 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Hauptplatz 2 2811 Wiesmath | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Erich Rasner (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (19 Mitglieder) |
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| Lage von Wiesmath im Bezirk Wiener Neustadt (Land) | ||
Gemeindeamt | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Wiesmath ist eine Marktgemeinde mit 1548 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich.
Wiesmath liegt im Industrieviertel in Niederösterreich, nahe der burgenländischen Grenze in der Buckligen Welt. Das Gemeindegebiet liegt auf einer Hochfläche von etwa 700 Meter. Diese wird nach Osten vom Mühlbach und nach Westen vom Schlattenbach entwässert.
Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 38,48 km², davon sind 50,9 Prozent bewaldet und 44 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.
Wiesmath besteht neben dem Gassengruppendorf Wiesmath aus den Rotten Geretschlag, Beistein, Schwarzenberg, Sommerhäuser, Sperkerriegel, Lehen, Wenezeck, Hollergraben, Nußleiten, Stadtweg, Annaberg, Hölle, Neuris, Kindlmühle und Neumühle.
Zwei der sechs Nachbargemeinden liegen im Bezirk Oberpullendorf (OP), Burgenland.
| Bromberg | Hochwolkersdorf | Schwarzenbach |
| Kobersdorf (OP) | ||
| Hollenthon | Markt Sankt Martin (OP) |
Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.
Später unter den Römern lag das heutige Wiesmath dann in der Provinz Pannonia.
Die erste urkundliche Erwähnung Wiesmaths erfolgte im Jahr 1295 als „Wiesmarcht“. Die Rotte Geretschlag wird bereits 1146 genannt.
Um 1300 wurden die drei ältesten Häuser Wiesmaths erbaut: Beisteiner, Trimmel, Schrammel.
Wiesmath wurde bereits 1398 Markt, das recht Wochenmärkte abzuhalten wurde etwa 200 Jahre später verliehen.
Im 17. Jahrhundert litt Wiesmath unter den Türken und Kuruzen. Danach starb fast die gesamte Bevölkerung an der Pest. Zur Erinnerung wurde die Mariensäule errichtet.
| Wiesmath: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.750 | |||
| 1880 | 1.994 | |||
| 1890 | 1.816 | |||
| 1900 | 1.903 | |||
| 1910 | 1.957 | |||
| 1923 | 1.931 | |||
| 1934 | 1.862 | |||
| 1939 | 1.962 | |||
| 1951 | 1.746 | |||
| 1961 | 1.586 | |||
| 1971 | 1.557 | |||
| 1981 | 1.604 | |||
| 1991 | 1.631 | |||
| 2001 | 1.599 | |||
| 2011 | 1.533 | |||
| 2021 | 1.539 | |||
| 2026 | 1.548 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Nach den Daten der Volkszählung 2001 waren 97,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 0,4 % evangelisch, 0,1 % waren Muslime, 1,4 % der Bevölkerung hatten kein religiöses Bekenntnis.
Die Wirtschaft der Gemeinde ist geprägt von der Landwirtschaft und von Gewerbe. Viele Einwohner pendeln nach Wiener Neustadt oder Wien zur Arbeit.
Von den 115 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren 40 Vollerwerbsbauern. Im Produktionssektor arbeiteten 34 Erwerbstätige im Baugewerbe und 20 im Bereich Herstellung von Waren. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche soziale und öffentliche Dienste (76) und Handel (59 Mitarbeiter).
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||
|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2001 | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 115 | 147 | 79 | 66 |
| Produktion | 12 | 12 | 54 | 58 |
| Dienstleistung | 66 | 46 | 198 | 158 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

In der Gemeinde gibt es eine Volksschule und eine Mittelschule.

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:
Bürgermeister seit 1945 waren:

Der Marktgemeinde Wiesmath wurde mit Beschluss der NÖ-Landesregierung vom 24. September 1991 ein Gemeindewappen verliehen.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):
Gleichzeitig wurden die vom Gemeinderat der Marktgemeinde Wiesmath festgesetzten Gemeindefarben „Blau-Gelb-Grün“ genehmigt.