
Wilhelm Mackensen (* 21. August 1869 in Greene; † 8. März 1955 in Hannover) war ein deutscher Architekt. Er war Fürstlich Lippischer Hofbaurat, Mitglied der Bauhütte zum weißen Blatt und Mitbegründer des Bundes Deutscher Architekten.
Ein Vorfahre der Familie Mackensen war Ratszimmermeister in Bodenwerder. Wilhelm Mackensen war einer der Söhne eines Bäckermeisters. Er war der Bruder des Worpsweder Malers Fritz Mackensen (1866–1953) und Halbbruder des Ingenieurs und Konstruktionsleiters der Carl Zeiss AG, Otto Mackensen (1879–1940).
Nach dem Studium an der Staatlichen Baugewerkschule Nienburg besuchte Mackensen von 1892 bis 1895 die Technische Hochschule Hannover und studierte dort unter Conrad Wilhelm Hase, Heinrich Köhler und Hubert Stier.
Ab 1896 war er selbstständiger Architekt in Hannover. Hauptsächlich dort baute er – in verschiedenen Baustilen – zumeist Villen, Wohn- und Geschäftshäuser. Diese errichtete er unter anderem in Formen der Backstein-Neugotik, des Heimatschutzstils und des Expressionismus.
Ab 1911 bildete er in Hannover mit Fritz Torno die Arbeitsgemeinschaft Mackensen & Torno.
Von 1915 bis 1919 war Mackensen erstmals Bürgervorsteher in Hannover und nach einer Unterbrechung nochmals von 1922 bis 1924.
Das Grab von Wilhelm Mackensen findet sich auf dem Stadtfriedhof Engesohde.


Archivalien von und über Wilhelm Mackensen finden sich beispielsweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mackensen, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 21. August 1869 |
| GEBURTSORT | Greene (Einbeck) |
| STERBEDATUM | 8. März 1955 |
| STERBEORT | Hannover |