
Wilhelm Posse (* 15. Oktober 1852 in Bromberg; † 20. Juni 1925 in Berlin) war ein deutscher Harfenist und Komponist.
Posse brachte sich das Harfenspiel bereits als Kind selbst bei und gab im Alter von acht Jahren sein Konzertdebüt in Berlin. Nach einer ausgedehnten Konzertreise durch Russland studierte er von 1864 bis 1872 an der Neuen Akademie der Tonkunst. Als Zwanzigjähriger wurde er Soloharfenist der Berliner Königlichen Kapelle.
Seine Arrangements der Werke von Frédéric Chopin und Franz Liszt wurden hoch geschätzt und er beriet unter anderem Richard Strauss bei der Einrichtung der Harfenstimme seiner Orchesterwerke.
Sein Sohn Hans Posse war Staatssekretär in der Zeit des Nationalsozialismus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Posse, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | Harfenist und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1852 |
| GEBURTSORT | Bromberg |
| STERBEDATUM | 20. Juni 1925 |
| STERBEORT | Berlin |