Wilhelm Printz (* 9. August 1887 in Karlsruhe; † 23. Februar 1941 in Halle/S.) war ein deutscher Indologe und Bibliothekar.
Er war der Sohn des Kaufmanns Wilhelm Printz († 1931) und dessen Ehefrau Margarete geb. Jung. Nach seiner Reifeprüfung am Gymnasium in Mannheim studierte Wilhelm Printz Indologie, Vergleichende Sprachwissenschaft und Germanistik an den Universitäten in Leipzig, Göttingen und Berlin und promovierte 1910 an der Universität Berlin bei Heinrich Lüders. Ab 1911 arbeitete er als Bibliothekar in Hamburg an der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg und zugleich auch an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Kriegsdienst leistete er von 1914 bis 1918. Im Jahre 1919 habilitierte er sich für das Fach Indologie an der Universität Frankfurt/M. und lehrte dort als Privatdozent. 1924 wechselte er an die Universität Halle. Dort lehrte er weiterhin als Privatdozent, seit 1929 bzw. 1939 als nichtbeamteter außerordentlicher bzw. außerplanmäßiger Professor. Zugleich arbeitete er seit 1924 an der Universitätsbibliothek Halle und als Bibliothekar der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Indologie verzeichnete er in den verschiedenen Bibliotheken indische Handschriften und stellte außerdem Bibliographien zusammen. Außerdem wirkte er als Übersetzer.
| Personendaten | |
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| NAME | Printz, Wilhelm |
| ALTERNATIVNAMEN | Printz, Wilhelm Georg-Friedrich Jakob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Indologe und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 9. August 1887 |
| GEBURTSORT | Karlsruhe |
| STERBEDATUM | 23. Februar 1941 |
| STERBEORT | Halle (Saale) |