Wilhelm Rischbieter

Wilhelm Rischbieter

Albert Wilhelm Rischbieter (* 20. Juli 1834 in Braunschweig; † 10. Februar 1910 in Dresden) war ein deutscher Geiger, Musikpädagoge, Komponist und Dozent am Königlichen Konservatorium für Musik in Dresden.

Leben

Rischbieter, Sohn des Kammermusikus Hans Heinrich Hennig, war Schüler des Komponisten und Violinisten Moritz Hauptmann am Konservatorium Leipzig. Von 1862 bis 1900 unterrichtete er Violine, Harmonielehre und Kontrapunkt am Konservatorium zu Dresden. Dort sind namhafte Schüler aus seiner Zeit hervorgegangen, wie der Dresdener Chorleiter und Komponist Hugo Richard Jüngst und Hermann Vetter, der später Professor der Musik am selben Institut wurde. Rischbieter veröffentlichte zahlreiche musiktheoretische Aufsätze, die im Laufe seiner Jahre als Musikpädagoge entstanden.

Mehrere Artikel von ihm veröffentlichten die Allgemeine musikalische Zeitung und die Neue Zeitschrift für Musik.

Werke (Auswahl)

Theoretische Abhandlungen

Kompositionen

Einzelnachweise

  1. ↑ Literarisches Zentralblatt für Deutschland, 19. Februar 1910, Sp. 290.
  2. ↑ Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden III, Sterbe-Neben-Register 1910, Nr. 159.
  3. ↑ Johann Nepomuk Geiger: Mozart’s Apotheose. Illustrierter Zeitschriftenartikel. Mit Noten und Illustration.
  4. ↑ Tim Legler: Jüngst, Hugo Richard. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie.
  5. ↑ Hermann Vetter (Memento vom 6. März 2014 im Internet Archive) im Biographischen Lexikon der Oberlausitz
  6. ↑ Allgemeine musikalische Zeitung − Inhaltsverzeichnis 1863–1882 und Neue Zeitschrift für Musik – Inhaltsverzeichnis 1869–1919
Personendaten
NAME Rischbieter, Wilhelm
ALTERNATIVNAMEN Rischbieter, Wilhelm Albert
KURZBESCHREIBUNG Dozent am Königlichen Konservatorium für Musik in Dresden
GEBURTSDATUM 20. Juli 1834
GEBURTSORT Braunschweig
STERBEDATUM 10. Februar 1910
STERBEORT Dresden