| Zagrodzie | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Markusy | |
| Geographische Lage: | 54° 1′ N, 19° 30′ O | |
| Einwohner: | 0 | |
Zagrodzie (deutsch Koppelland) war ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Seine Ortsstelle liegt im Gebiet der Gmina Markusy im Powiat Elbląski.
Die Ortsstelle von Zagrodzie liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, elf Kilometer südwestlich der Stadt Pasłęk bzw. 14 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Elbląg.
Das einstige Koppelland bestand aus zwei kleinen Gehöften, die einen Wohnplatz zu dem Gutsdorf und der späteren Landgemeinde Hohendorf bildeten. Hohendorf war von 1874 bis 1928 Amtsdorf des gleichnamigen Amtsbezirks im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg. Im Jahre 1905 zählte der Ortsteil Koppelland des Gutsortes Hohendorf 43 Einwohner.
Mit dem gesamten südlichen Ostpreußen kam Koppelland 1945 in Kriegsfolge zu Polen. Das Dorf erhielt die polnische Namensform „Zagrodzie“, wurde aber wohl nicht mehr besiedelt, auch nicht mehr offiziell erwähnt. Das Dorf gilt als nicht mehr existent, vielleicht ist es im Nachbarort Topolno Małe aufgegangen. Seine Ortsstelle gehört zur Gmina Markusy im Powiat Elbląski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Bis 1945 war Koppelland als Hohendorfer Ortsteil in die evangelische Kirche in Reichenbach in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische St.-Josefs-Pfarrei in Preußisch Holland eingegliedert.
Die noch wahrnehmbare Ortsstelle von Koppelland resp. Zagrodzie liegt an einer Wegeverbindung von Topolno Małe nach Wysoka. Eine Bahnanbindung besteht nicht.