
Die hr-Bigband – Frankfurt Radio Big Band (Big Band des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main) wurde 1946 als „Tanzorchester von Radio Frankfurt“ (dem späteren Hessischen Rundfunk) gegründet. Anfänglich vorwiegend zur Produktion von Unterhaltungsmusik und zur Begleitung von Radio- und Fernsehshows (wie dem Frankfurter Wecker) eingesetzt, hat sich der Klangkörper seit den 1970er Jahren zur Jazz-Bigband mit Schwerpunkt Konzerttätigkeit entwickelt. Mit ca. 60 Konzerten pro Jahr deckt sie ein breites stilistisches Spektrum innerhalb des Jazz ab und wagt Grenzüberschreitungen zur Klassik, zu Pop, fremden Musikkulturen und Elektronik. Aktuell ist Darcy James Argue als Composer in Residence für die hr-Bigband tätig. Seit 2004 ist Olaf Stötzler Orchestermanager und Produzent der hr-Bigband, deren Repertoire er mit zeitgenössischen Programmen ständig erweitert.
Holzblasinstrumente
Blechbläser
Rhythmusgruppe
2025 erhielt das Album Allgäu Meets India mit Matthias Schriefl den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Rundfunkproduktion des Jahres.“ Im Jahr 2012 wurde das Album Out of the Desert – Live at Jazzfest Berlin mit dem Joachim Kühn Trio und der hr-Bigband unter der Leitung von Ed Partyka mit dem ECHO Jazz in der Kategorie „Big-Band Album des Jahres“ ausgezeichnet. 2014 erhielt die hr-Bigband in dieser Kategorie erneut den ECHO Jazz für das Album Wunderkammer XXL mit Michael Wollny und Tamar Halperin, und war im Jahr darauf mit der norwegischen Jazzsängerin Rebekka Bakken für das Album Little Drop of Poison nominiert. Das Album Money Jungle: Ellington re-orchestrated, eine großorchestrale Neuinterpretation von Money Jungle, erhielt 2010 den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.
Die hr-Bigband war bisher insgesamt drei Mal für einen Grammy nominiert, nach eigener Zählweise sogar fünfmal:
2026
2025
2024
2023
2022
2021
2020
2019
2018
2017
2015
2014
2013
2012
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001