Le Skot (symbole: sk) est une ancienne unité de mesure de la luminance, utilisée pour les objets autolumineux (luminance sombre),, Le terme vient du grecskotos, signifiant obscurité.
Présentation
Le skot servant à mesurer la luminance dans l'obscurité (Dunkelleuchtdichte) a été introduit en 1940 par la Société allemande d'éclairage (Deutsche Lichttechnische Gesellschaft(de), LiTG), par nécessité de décrire la luminance des objets autolumineux, qui différait tellement de celle des autres objets qu'il n'était pas pratique de la décrire à l'aide des valeurs de luminance couramment utilisées,,,. Les facteurs de conversion pour ce que l'on appelle le «stilb scotopique» (Skotopisches Stilb) dépendent de la distribution spectrale de la lumière et ont donc été redéfinies en 1948 par la Commission internationale de l'éclairage (Internationale Beleuchtungskommission, IBK) pour une température de couleur spécifique de 2042K, ou 2046K, la température de solidification du platine. Avant 1948, la définition était basée sur une température de 2360K, telle qu'elle est émise par une lampe à vide au wolfram,. À cette température, 1sk= 10−3asb. La valeur maximale autorisée est de 10 skot pour éviter que l'unité ne soit utilisée dans des zones de vision scotopique et photopique de l'œil.
12(de-AT) Thomas Keplinger, «1939 bis 1945 – Im Keller glüht das Lumogen» [archive du ], Vienna, Austria, (consulté le ) : «Skot und Nox […] Interessant ist in diesem Zusammenhang die Einführung neuer Messeinheiten. Die Voraussetzungen der Forschung beziehungsweise die Erfordernisse an die Leuchtfarben unterschieden sich so stark von allen bis dahin erforschten Gebieten, dass die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft(de) 1940 eigene Einheiten ins Leben rief: Die Dunkelleuchtdichte wurde in Skot und die Dunkelbeleuchtungsstärke in Nox gemessen. A Diese Einheiten grenzten an die bereits bestehenden Größen der Leuchtdichte und Beleuchtungsstärke an und dienten der zahlenmäßigen Erfassung geringster Lichtwerte. So entsprach etwa ein Nox 10−3Lux.»
«Dunkelleuchtdichte. […] Ist das Auge dunkeladaptiert, d.h. einer Leuchtdichte von weniger als 0,01asb ausgesetzt, so gilt infolge des Purkinje-Phänomens eine von der spektralen Hellempfindlichkeitskurve abweichende, nach dem kurzwelligen Ende des Spektrums hin verschobene Empfindlichkeitskurve des Auges, die Stäbchenkurve des Dämmerungssehens. Unter Zugrundelegung dieser Empfindlichkeitskurve hat man 1940 in Deutschland die Dunkelleuchtdichte mit der Einheit Skot (sk) so festgesetzt, daß bei einem Licht der Farbtemperatur 2360[[Kelvin (unit)|Modèle:Not a typo]] 1sk= 10−3asb gilt. 1948 ist von der Internationalen Beleuchtungskommission (IBK) die Bezugstemperatur auf 2046Modèle:Not a typo, die Erstarrungstemperatur des Platins, festgesetzt worden. Die Bezeichnung Skot wurde von der IBK nicht übernommen, dafür soll "skotopisches Stilb" gesagt werden. Als höchstzulässiger Grenzwert für die Dunkelleuchtdichte ist in Deutschland 10Skot festgesetzt worden, um eine Verwendung der Dunkelleuchtdichte im Gebiet des gemischten Zapfen- und Stäbchensehens zu vermeiden, da in diesem Bereich die photometrischen Maßgrößen wegen der allmählich gleitenden Augenempfindlichkeitskurve ihren Sinn verlieren. […] Skot, abgek[ürzt] sk, Einheit für die Dunkelleuchtdichte, welche für zahlenmäßige Angaben und zum Anschluß der Dunkelleuchtdichte an die normale Leuchtdichte 1940 von der Deutsche Lichttechnische Gesellschaft(de) geschaffen wurde. Für diesen Anschluß wurde die Strahlung des schwarzen Körpers bei T= 2360Modèle:Not a typo, d.h. eine Strahlung der Farbtemperatur T1= 2360Modèle:Not a typo vereinbart. Eine Lichtquelle strahlt mit der Dunkelleuchtdichte 1sk, wenn sie photometrisch gleich einer Strahlung der Farbtemperatur T2= 2360Modèle:Not a typo und der Leuchtdichte von 10−3asb (Apostilb) ist. Bei der Farbtemperatur T1= 2360Modèle:Not a typo gilt also die Relation: 1sk= 10−3asb= 10−7/π sb. Ist die physikalische Strahlungsleistung Sλ einer beliebigen Lichtquelle als Funktion der Wellenlänge bekannt, so läßt sich zwischen den Zahlenwerten ihrer Leuchtdichte B gemessen in 10−3asb, und ihrer Dunkelleuchtdichte B, gemessen in sk, die Verknüpfungsbeziehung {B}sk= (2,161± 0,001) {B}10−3asb ∫SλVλ,Wdλ/ ∫SλVλdλ angeben, wobei Vλ die relative spektrale Hellempfindlichkeit und Vλ,W die relative spektrale Dämmerungsempfindlichkeit nach Weaver B C bedeuten.»
«Dunkelsehen […] Für das Dunkelsehen, bei dem nur die Stäbchen angeregt werden, definiert man die Dunkelleuchtdichte mit der Einheit Skot (sk) und die Dunkelbeleuchtungsstärke mit der Einheit Nox (nx). Die Umrechnungsfaktoren zwischen den Hell- und Dunkelgrößen hängen von der spektralen Zusammensetzung des Lichtes ab. Sie werden deshalb für die Farbtemperatur 2042K (früher 2360K) festgelegt. Bei dieser ist 1sk= 10−3asb und 1nx= 10−3lx.»
«[…] Die physiologischen (psychophysischen) Begriffe und Einheiten werden auf Grund der physikalisch meßbaren Strahlungsleistung auf den Gesichtssinn aufgestellt. Mit Ausnahme der Einheiten Skot und Nox beziehen sich alle auf das helladaptierte Auge. […]»
(xii+440 pages)
12(de) Ulrich Stille(de), Messen und Rechnen in der Physik: Grundlagen der Grösseneinführung und Einheitenfestlegung, Wiesbaden, Germany, Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, , 2nd improved and expandedéd., 261–262 [262], 274–275 [275], 421 (ISBN978-3-322-97920-9, DOI10.1007/978-3-322-98458-6, lire en ligne), «Fünfter Teil: Akustik und Phonometrie - optische Strahlung und Photometrie; Kapitel II: Größenarten der optischen Strahlung und Photometrie; 2. Spezielle Lichteinheiten / 3. Photometrisches Strahlungsäquivalent und (mechanisches) Lichtäquivalent» (xii+471 pages)
Pieter Johannes Bouma, «The concept of brightness in connection with blackout problem: The definition of degree in general», Philips Technical Review, vol.6, no6, , p.161–168 [162] (lire en ligne[archive du ], consulté le )
(ja) Jiro Yamauchi et Masayasu Okamatsu, «色光の可視度と暗調應視に於ける測光尺度に就いて» [«Sur la visibilité des lumières colorées et des échelles photométriques en vision scotopique»] (Electrotechnical examination: Part 6), 照明學會雑誌 [Lighting Society Magazine], vol.27, no3, , p.105–112 [108–109] (lire en ligne[archive du ], consulté le ) (8 pages)