Acquasparta liegt auf einem Hügel oberhalb des Naiatals, das von dem gleichnamigen Fluss geformt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals befindet sich die Bergkette der Monti Martani. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 79km². Der Ort liegt etwa 50km südwestlich der Regionalhauptstadt Perugia und etwa 15km nordwestlich der Provinzhauptstadt Terni bei 230ms.l.m.
Zur Gemeinde gehören die FraktionenCasigliano (255m, ca. 70Einwohner), Casteldelmonte (642m, ca. 50Einwohner), Configni (380m, ca. 90Einwohner), Firenzuola (480m, ca. 90Einwohner), Macerino, Portaria (470m, ca. 120Einwohner) und Rosaro (363m, ca. 50Einwohner).
Der Ursprung des Namens Acquasparta wird auf das römische Toponym Aquas partas (deutsch „geteilte Wasser“ oder auch „zwischen den Wassern“) zurückgeführt, ein Beleg dafür existiert jedoch nicht. Zu Zeiten des Römischen Reiches war die Gemeinde bekannt für ihre heißen Mineralquellen und durch seine Lage an der Via Flaminia ein leicht zu erreichender Erholungsort. Die Thermalquellen existieren bis heute.
San Giuseppe, Kirche im Ortskern, die 1737 entstand.
Santissimo Sacramento, Kirche im Ortskern, 1684 entstanden.
Palazzo Cesi, Renaissancepalast der Herrscherfamilie Cesi aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum des Ortes. 1624 beherbergte Federico Cesi im Palast Galileo Galilei, der die von Cesi gegründete Accademia Nazionale dei Lincei weiter entwickelte. Die Gemeinde erwarb 2013 das Schloss von der Universität Perugia und begann umgehend mit der Sanierung des historischen Gebäudes, das seit 2007 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen war.
Convento di San Francesco, ehemaliger Konvent, nördlich und kurz außerhalb der Stadtmauern. Entstand 1294.
Chiesa del Crocifisso, auch Madonna del Giglio genannt, Kirche vor dem Wehrtor Porta vecchia kurz außerhalb der Stadtmauern. Entstand 1603 aus einer Kapelle, die der Confraternita del Giglio gehörte, und wurde 1738 umbenannt.
Chiesa della Madonna Todina, Kirche kurz außerhalb der Wehrmauern nahe dem Palazzo Cesi, die wahrscheinlich im 18. Jahrhundert entstanden ist.
San Michele Arcangelo, 1743 geweihte Kirche, liegt etwa 1km östlich von Acquasparta.
Santa Lucia di Burchiano, Kirche etwa 1km nordöstlich von Acquasparta, die Teil einer Abtei der Benediktiner war. Wurde laut Inschrift an der Fassade 1312 restauriert.
San Giovanni de Butris, Kirche südlich von Acquasparta. Die Kirche entstand im 15. Jahrhundert durch den Malteserorden an der Via Flaminia über einer römischen Brücke des damals hier verlaufenden Flusses Naia.
San Giovanni Battista, Kirche im Ortsteil Casteldelmonte. Entstand 1678.
↑Chiesa di Santa Cecilia bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa di San Giuseppe bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa del Santissimo Sacramento bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa di San Francesco bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa della Madonna Todina bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa di San Michele Arcangelo bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa di San Giovanni Battista bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)
↑Chiesa di San Lorenzo bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)