| Montecchio | ||
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| Staat | Italien | |
| Region | Umbrien | |
| Provinz | Terni (TR) | |
| Koordinaten | 42° 40′ N, 12° 17′ O | |
| Höhe | 377 m s.l.m. | |
| Fläche | 48,99 km² | |
| Einwohner | 1.427 (31. Dez. 2025) | |
| Postleitzahl | 05020 | |
| Vorwahl | 0744 | |
| ISTAT-Nummer | 055018 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Montecchiesi | |
| Schutzpatron | San Bernardino (20. Mai) | |
| Website | Montecchio | |
Panorama von Montecchio | ||
Montecchio ist eine italienische Gemeinde mit 1427 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Terni in der Region Umbrien und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia (Die schönsten Orte Italiens).

Die Gemeinde erstreckt sich über rund 49 km². Sie liegt etwa 50 km südlich der Regionalhauptstadt Perugia und rund 35 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Terni in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 2 051 GG. Der Ort liegt bei 377 m s.l.m. und hatte 2001 730 Einwohner, 2011 waren es 758 Einwohner.
Zu den Ortsteilen (frazioni) gehören Melezzole, Pozzo Ciolino (237 m, ca. 90 Einwohner) und Tenaglie (310 m, ca. 90 Einwohner).
Die Nachbargemeinden sind Avigliano Umbro, Baschi, Civitella d’Agliano (VT), Guardea, Orvieto und Todi (PG).
Erstmals dokumentiert wurde Montecchio 1154. Die erste Befestigungsanlage entstand 1165 durch die Burg Castro Monticoli, die von der Familie der Chiaravalle errichtet wurde, die zweite 1190. Der Name entstammt dem lateinischen Mons Herculis (Herkulesberg), aus dem später Munticulus und dann Montecchio wurde. Im 10. und 11. Jahrhundert noch unter der Herrschaft von Todi, ab dem 12. dann unter der von Baschi. Im 13. Jahrhundert geriet der Ort in die Kämpfe der Ghibellinen und Guelfen, daraufhin wurde der zweite Mauerring der Stadtbefestigung erweitert. Seit der Einheit Italiens bis 1948 war Montecchio Ortsteil von Baschi und wurde dann eigenständige Gemeinde.
Montecchio hat seit 2002 eine Gemeindepartnerschaft mit Wessobrunn, Bayern.