Mayen

Wappen Deutschlandkarte
Mayen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mayen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 20′ N, 7° 13′ OKoordinaten: 50° 20′ N, 7° 13′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 58,19 km²
Einwohner: 19.794 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 340 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 56727,
56729 (Geisbüschhof, Wüsteratherhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 02651
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 068
Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rosengasse 2
56727 Mayen
Website: www.mayen.de
Oberbürgermeister: Dirk Meid (SPD)
Lage der Stadt Mayen im Landkreis Mayen-Koblenz
KarteKirchwaldOberfellAndernachMülheim-KärlichWeißenthurmKettigUrmitzKaltenengersSankt SebastianBendorfWeitersburgVallendarUrbarNiederwerthBassenheimMayenMünstermaifeldOchtendungMendigPolchKruftNickenichPlaidtKobern-GondorfRhensWinningenWaldeschWolkenDieblichLonnigMertlochBellThürRiedenLehmenLöfNörtershausenNiederfellSpayBreyKottenheimKehrigSaffigWellingTrimbsSankt JohannEttringen (Eifel)BurgenBrodenbachBaar (Eifel)KretzRüberLangenfeldMonrealAlkenHatzenportVolkesfeldEinigGappenachGeringGierschnachKaltKerbenKolligNaunheimPilligWierschemMackenAchtAnschauArftBermelEifelDitscheidHaustenHerresbachHirtenLangscheidLindLuxemMünkNachtsheimReudelsterzSiebenbachVirneburgWeilerWelschenbach
Karte
Mayen, Luftaufnahme (2015)

Mayen ist eine Große kreisangehörige Stadt im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz in der Vulkaneifel. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Vordereifel, bis zum 6. November 1970 war Mayen auch Verwaltungssitz des Landkreises Mayen. Mit rund 20.000 Einwohnern ist Mayen nach Bad Neuenahr-Ahrweiler die zweitgrößte Stadt der rheinland-pfälzischen Eifel und gilt als Mittelzentrum.

Geographie

Westlich sowie nördlich und südwestlich von Mayen erhebt sich in einer Geländestufe die Eifel. In östlicher Richtung öffnet sich die Landschaft zum flach auslaufenden Koblenz-Neuwieder-Becken, das wiederum in den Nordteil Pellenz und den Südteil Maifeld unterteilbar ist, die landläufig noch zur Eifel gerechnet werden. Daher kommt die Bezeichnung „Mayen, das Tor zur Eifel“.

Das Flüsschen Nette (Mittelrhein) durchfließt die Stadt von der Eifel kommend in Richtung Weißenthurm am Rhein.

Stadtgliederung

Mayen gliedert sich in die Kernstadt und vier Stadtteile bzw. Ortsbezirke und eine Anzahl von Weilern und Wohnplätzen (Einwohnerstand zum 16. Januar 2012):

Klima

Mayens Klima wird als warm und gemäßigt klassifiziert. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Mayen liegt bei 9.1 °C. 717 mm Niederschlag fallen jährlich im Durchschnitt. Der geringste Niederschlag fällt mit 45 mm im April, der meiste mit 74 mm im Juli. Im Juli liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei 17.2 °C und im Januar bei 0.7 °C.

Geschichte

Mittelalterliche Stadtbefestigung
Römische Glasschale aus Mayen
Landschaftskarte

Bereits zur Zeitenwende lag Mayen an der wichtigen Römerstraße Trier–Andernach und wurde später ein kleiner Wirtschaftsstandort. Hier waren von dem Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter Töpfereien angesiedelt, deren Produkte in ganz Mitteleuropa Verbreitung fanden. Eine weitere vorgeschichtliche Nutzung erfuhren die Steinbrüche im Umfeld, deren Basalt in Mayen zu Mühlsteinen und deren Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Diese Sarkophage fanden sich mit bedeutenden gläsernen Beigaben auf dem Gräberfeld (heute im Museum auf der Genovevaburg). In der Spätantike bestand eine spätrömische Höhenbefestigung auf dem nahen, 290 Meter hohen Katzenberg.

Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich von dem Namen Megina her, der 847 erstmals urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch magos) bezeichnet. Mayen wurde 1041 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 29. Mai 1291 neben Bernkastel, Welschbillig, Montabaur und Saarburg durch Rudolf I. von Habsburg die Stadtrechte verliehen. Namentlich ist Mayen möglicherweise verwandt mit dem südöstlich liegenden Maifeld, da Mayen im Mittelalter auch als Hauptstadt des Meiengaus bezeichnet wurde. Ein Zusammenhang mit dem Familiennamen „von Mayen“ darf vermutet werden, ist aber unerforscht.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die zu Kurtrier gehörige Stadt besetzt und weitgehend zerstört. Im Spätherbst 1794 besetzten französische Revolutionstruppen erneut das linke Rheinufer. Auf dem Wiener Kongress 1814/15 erhielt dann Preußen das gesamte links- und rechtsrheinische Gebiet. Mayen wurde Kreissitz. Über die Atmosphäre in der Stadt um 1900 schrieb der „Eifel“-Dichter Philipp Gottfried Maler (eigentlich Gottfried Stein) seinen heute weitgehend vergessenen Schlüsselroman Philipp zwischen Gestern und Morgen, in dem er von der Orientierungslosigkeit der Jugend in der Ära vor und während des Ersten Weltkriegs erzählt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Mayen, insbesondere bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und vom 2. Januar 1945, zu fast 90 Prozent zerstört, wobei 395 Einwohner ihr Leben ließen. Bereits kurze Zeit nach dem Kriegsende begannen die Einwohner Mayens unter der Leitung des Stadtbaumeisters Fritz Braun mit dem Wiederaufbau ihrer Stadt. Unter Beibehaltung der historischen Straßenzüge und alten Gebäude entwickelte sich in wenigen Jahren ein neues Stadtbild.

Seit 1946 ist die Stadt Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die heutige Stadt Mayen wurde im Rahmen der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform gebildet. Am 7. November 1970 wurden die vier bis dahin eigenständigen Gemeinden Alzheim (849 Einwohner), Hausen bei Mayen (1242), Kürrenberg (686) und Nitztal (171) in die Stadt Mayen eingemeindet. Zuvor waren am 1. Januar 1967 die Gemeinde Nitztal aus den Ortsteilen Sankt Johann-Nitz der Gemeinde Sankt Johann und Kürrenberg-Nitz der Gemeinde Kürrenberg sowie am 7. Juni 1969 die Gemeinde Alzheim aus den beiden Gemeinden Allenz und Berresheim neu gebildet worden.

Bis 6. November 1970 war Mayen Kreisstadt des Landkreises Mayen, mit dem am 1. Juli 1956 zugeteilten Kfz-Kennzeichen MY. Die Kreisverwaltung wurde später nach Koblenz verlegt und der Kreis umbenannt in Landkreis Mayen-Koblenz mit dem am 12. Februar 1979 neu eingeführten Kfz-Kennzeichen MYK. Für kurze Zeit, vom 12. Juni 1973 bis 11. Februar 1979, wurde das Kennzeichen KO für den gesamten Landkreis vergeben, was jedoch auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stieß und daraufhin in MYK umgewandelt wurde. Koblenz behielt das Kennzeichen KO. Im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung stimmte der Mayener Stadtrat am 12. Dezember 2012 einstimmig für die Wiedereinführung des Kfz-Kennzeichens MY, was am 18. März 2013 durch den Kreistag bestätigt wurde. Seit dem 6. Mai 2013 ist das MY-Kennzeichen für die Stadt Mayen und den gesamten Landkreis Mayen-Koblenz damit wahlweise wieder erhältlich. Zum 31. Dezember 2017 waren bereits 49.604 MY-Kennzeichen zugelassen.

2020 zeichnete die Bundesministerin der Verteidigung die Stadt Mayen mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft in der Kategorie Gebietskörperschaft aus.

2024 übernahm das Land Rheinland-Pfalz 20,7 Mio. Euro Schulden der Stadt Mayen, wodurch ungefähr 400.000 € Zinszahlungen pro Jahr eingespart werden können. Die Restschulden von 18,2 Mio. Euro sollten innerhalb von 30 Jahren getilgt werden.

Einwohnerstatistik

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen auf dem Gebiet der Stadt.

Mayen: Einwohnerzahlen von 1815 bis 2023
Jahr  Einwohner
1815
  
3.416
1835
  
5.848
1871
  
9.701
1905
  
15.501
1939
  
17.525
1950
  
16.827
1955
  
16.524
1962
  
20.175
1967
  
21.400
1970
  
20.765
1977
  
21.226
1982
  
20.436
1987
  
18.584
1992
  
19.374
1997
  
19.857
2005
  
19.335
2011
  
18.644
2017
  
19.116
2023
  
19.882

Konfessionsstatistik

Mit Stand 30. Juni 2005 waren von den Einwohnern 68,9 % römisch-katholisch, 13,9 % evangelisch und 17,7 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Mit Stand September 2026 waren von den Einwohnern 41,9 % katholisch, 10,6 % evangelisch und 47,5 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat in Mayen besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, sowie dem Vorsitzenden. Von 1999 bis zur Wahl 2024 hatte der Stadtrat 32 Ratsmitglieder, die Erhöhung auf 36 Sitze wurde nach rheinland-pfälzischem Wahlrecht durch die gestiegene Einwohnerzahl von Mayen ausgelöst.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl zum Mayener Stadtrat 2024
Endergebnis
 %
40
30
20
10
0
34,1
26,2
22,1
10,0
7,6
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+3,6
−0,3
+11,4
−4,9
−1,7
−8,1
WahlSPDCDUGrüneAfDFDPFWMWGKPDCDPDPGesamt
20249124–38––––36 Sitze
20198105333––––32 Sitze
201410134–23––––32 Sitze
20091113––35––––32 Sitze
20041115––33––––32 Sitze
19991415––21––––32 Sitze
198916112–2–––––31 Sitze
19841614––1–––––31 Sitze
19791816––1–––––35 Sitze
19741516––––3–––34 Sitze
19691513––––3–––31 Sitze
19641211––––2–––25 Sitze
19601013––2–––––25 Sitze
19561112––––2–––25 Sitze
1952912––––31––25 Sitze
19488––––––310425 Sitze
19467––––––215–24 Sitze

Oberbürgermeister

Dirk Meid (SPD) wurde am 4. November 2020 Oberbürgermeister von Mayen. Die ursprünglich für den 26. April 2020 angesetzte Neuwahl des Oberbürgermeisters war wegen der COVID-19-Pandemie in Deutschland verschoben worden. Beim ersten Wahlgang am 13. September erreichte keiner der ursprünglich drei Bewerber eine ausreichende Mehrheit. Daher kam es am 27. September zu einer Stichwahl zwischen Dirk Meid und Amtsinhaber Wolfgang Treis 40,56 %, die Meid mit einem Stimmenanteil von 59,44 % für sich entscheiden konnte. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,1 %.

Meids Vorgänger Wolfgang Treis (Bündnis 90/Die Grünen) wurde am 9. September 2012 in der Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters gegen Rolf Koch (CDU) mit 56,30 % zu 43,70 % bei einer Wahlbeteiligung von 45,51 % gewählt. Die Amtseinführung fand am 5. November statt. Zu diesem Zeitpunkt war er der erste grüne Oberbürgermeister in Rheinland-Pfalz.

Frühere Oberbürgermeister/Bürgermeister

  • 2012–2020 Wolfgang Treis
  • 2008–2012 Veronika Fischer
  • 1990–2008 Günter Laux
  • 1976–1990 Albert Nell
  • 1966–1976 Elmar Vogels
  • 1949–1966 Heinrich Dahmen
  • 1948–1949 Paul Keuser
  • 1947–1948 Wilhelm Koll
  • 1945–1947 Anton Schwindenhammer
  • 1944–1945 Ludwig Bliedung
  • 1942–1944 Wilhelm Münzel
  • 1934–1942 Rudolf Neuenhofer
  • 1933–1934 Edgar Heiliger
  • 1921–1933 Alfred Scholtissek
  • 1907–1920 Karl Pohl
  • 1876–1907 Rudolf Grennebach
  • 1859–1876 Johann Ernst Adams
  • 1857–1859 Georg Bopp

Ortsvorsteher

Ortsvorsteher gibt es in den vier Ortsbezirken Alzheim, Hausen, Kürrenberg und Nitztal.

Städtepartnerschaften

Mayen hält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Wappen

Wappen von Mayen
Wappen von Mayen
Blasonierung: „In Silber ein durchgehendes, facettiertes, rotes Balkenkreuz, oben rechts und unten links begleitet mit einem linksgewendeten roten Schlüssel, oben links und unten rechts mit einem fünfblättrigen grünen Baum (Maibaum-Buche), jeweils den Querbalken teilweise belegend.“
Wappenbegründung: Das Wappen der Stadt Mayen stellt das rote kurtrierische Kreuz mit Mittelrippe auf silbernem Grund dar. In den durch das Kreuz gebildeten Feldern befindet sich im rechten oberen und linken unteren Feld je ein roter Schlüssel; der Schlüsselbart steht oben und weist nach links. In den beiden übrigen Feldern ist je ein grüner Baum (Maibaum-Buche) abgebildet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Altes Rathaus
Notgeld Mayen, 1919, 50 Pfennig, Stadtansicht mit Genovevaburg und Brückentor

Museen

Freizeit

Veranstaltungen

Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur

Der obere Marktplatz von Mayen, im Hintergrund die Genovevaburg

Handel

In der Innenstadt befindet sich die Fußgängerzone mit überwiegend ortsansässigem Einzelhandel. Im Gewerbegebiet sind überregionale Handelsketten zu finden. Geldinstitute in Mayen sind die Volksbank RheinAhrEifel eG und der Kreissparkasse Mayen.

Industrie

Mayen verfügt über Betriebe des Basaltlava- und Schieferabbaus (z. B. lange Zeit die seit 2019 geschlossene Grube Katzenberg), der Kartonherstellung (Kartonfabrik WEIG), des Maschinenbaus und der Aluminium- und Kunststoffverarbeitung.

Mit Brohl Wellpappe hat ein Traditionsunternehmen (Gründung 1778) seinen Hauptsitz in Mayen.

Verkehr

Straßenverkehr

Mayen liegt nahe der A 61 (Köln–Ludwigshafen) und der A 48 (Trier–Koblenz). Ferner führen die Bundesstraßen 256, 258 und 262 durch das Stadtgebiet.

Schienenverkehr

Bahnhof Mayen West …

Mayen hat zwei Zugangsstellen zum Schienenpersonennahverkehr, den Bahnhof Mayen Ost und den Haltepunkt Mayen West (ehemaliger Bahnhof) an der Eifelquerbahn (von Andernach über Mendig und Mayen nach Kaisersesch). Der SPNV Nord plant die Errichtung eines Haltepunktes Mayen Mitte, der Mayen West ersetzen soll. Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 besteht durch die Regionalbahnlinie RB 23 eine umsteigefreie Verbindung von Mayen Ost über Andernach und Koblenz Hauptbahnhof nach Limburg (Lahn), auf der die Züge nach dem Rheinland-Pfalz-Takt täglich im Stundentakt fahren. Die von Andernach über Mayen nach Kaisersesch verkehrende Linie wird als RB 38 geführt.

Die nächsten Anschlüsse an den Fernverkehr bestehen in Andernach und Koblenz Hbf.

… und Bahnhof Mayen Ost

Früher existierte von Mayen Ost eine direkte Bahnverbindung über Polch und Ochtendung nach Koblenz. Am 1. Oktober 1904 wurde der Streckenabschnitt Koblenz-Lützel–Polch eröffnet. Der Abschnitt von Polch bis Mayen Ost, der ursprünglich am selben Tag mit eingeweiht werden sollte, konnte wegen eines Erdrutsches am 30. September 1904 erst am 12. November 1904 in Betrieb gehen. 1916 wurde Münstermaifeld über die Stichstrecke von aus Polch erreichbar.

Mitte der 1970er-Jahre wurde der Abschnitt Polch–Mayen Ost wegen der Oberbauschäden und des schlechten Zustands des Hausener Viadukts sowie des Hangviadukts zwischen den beiden Hausener Tunnels für den Güterverkehr und den Personenverkehr gesperrt. Nachdem die Schienen der Strecke in den 1990er-Jahren entfernt wurden, verläuft heute zwischen Mayen Ost über Polch nach Ochtendung bzw. Münstermaifeld ein Bahntrassenradweg, der Maifeld-Radweg.

Busverkehr

Buslinien verkehren von/nach Koblenz/Neuwied/Maria Laach und Andernach, aber auch in die Eifel. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.

Bildungseinrichtungen

Gebäude der Hochschule für öffentliche Verwaltung

Wissenschaftliche Einrichtungen

Sonstige Einrichtungen

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Mayen – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Mayen – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Thomas Brost: Halbzeit für Dirk Meid: Mayens Stadtchef über Krisen, Klima und Streitkultur. 11. November 2024, abgerufen am 13. Mai 2026: „Seit November 2020 leitet Dirk Meid die Geschicke des Mittelzentrums Mayen.“
  3. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 38 (PDF; 1,9 MB).
  4. ↑ Einwohnerstand zum 16. Januar 2012 (Memento vom 29. Oktober 2007 im Internet Archive)
  5. ↑ Hans Schüller: Mayen zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Sutton, Erfurt 2011, ISBN 978-3-86680-825-6 (Digitalisat in der Google-Buchsuche [abgerufen am 22. März 2017]).
  6. ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 171 (PDF; 2,8 MB; Fußnoten 42 und 43).
  7. ↑ Kreisverwaltung Mayen Koblenz, abgerufen am 7. März 2013. (Memento vom 11. März 2013 im Internet Archive)
  8. ↑ Freie Fahrt für das MY-Kennzeichen. (Memento vom 7. Mai 2013 im Internet Archive)
  9. ↑ AKK verleiht zum sechsten Mal den „Preis Bundeswehr und Gesellschaft“. In: bmvg.de. 29. Oktober 2020, abgerufen am 10. Mai 2021.
  10. ↑ Stadt Mayen wird um 20,7 Mio. Euro entschuldet. In: mayen.de. 21. Juni 2024, abgerufen am 15. Mai 2026.
  11. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 16. Oktober 2019.
  12. ↑ Gemeindestatistik – Stadt Mayen
  13. ↑ Gemeindestatistik
  14. ↑ Mayen, Verbandsfreie Gemeinde, Stadtratswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Mayen, Verbandsfreie Gemeinde. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 23. Juni 2024.
  15. ↑ Wahlband Kommunalwahlen 2019 – Verbandsgemeindeebene – Endgültige Ergebnisse auf wahlen.rlp.de
  16. ↑ Hilko Röttgers: Neuer Mayener Stadtchef im Amt: Dirk Meid will Oberbürgermeister für alle sein. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 6. November 2020, abgerufen am 6. November 2020 (Nur Artikelanfang frei verfügbar).
  17. ↑ Oberbürgermeisterwahl verschoben. In: Pessemitteilungen (Archiv). Stadt Mayen, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. September 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  18. ↑ Hilko Röttgers: OB-Wahl in Mayen: Dirk Meid und Wolfgang Treis gehen in die Stichwahl. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 13. September 2020, abgerufen am 26. September 2020.
  19. ↑ Stichwahl Oberbürgermeister 2020, Endergebnis. Stadt Mayen, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. November 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  20. ↑ Wolfgang Treis zum Oberbürgermeister ernannt. (Memento vom 7. Dezember 2013 im Internet Archive)
  21. ↑ Hauptsatzung der Stadt Mayen vom 8. Juli 2009, zuletzt geändert am 9. Juni 2011
  22. ↑ Eifelarchiv – GAV Mayen. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2020; abgerufen am 20. Mai 2020.
  23. ↑ Werhahn-Gruppe Neuss: Werhahn verteidigt Bergwerk-Aus. In: Rheinische Post. 3. Dezember 2018, abgerufen am 24. Februar 2019.
  24. ↑ Beschlussvorlage - 5110/2018. Zusätzlicher Bahnhaltepunkt Mayen - Variantenuntersuchung. Stadt Mayen, abgerufen am 8. September 2025.
  25. ↑ Tierschutzverein Mayen