Aumunder Heerweg

Aumunder Heerweg
Wappen
Straße in Bremen
Vegesack
Basisdaten
Ort  Bremen
Ortsteil  Vegesack
Angelegt  19. Jh.
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Querstraßen  Zur Vegesacker Fähre, Theodor-Neutig-Str., Altaumunder Str., Wilhelm-Hartmann-Str., Borcherdingstr., Jaburgstr., Neue Str., Breite Str., Heinrich-Oebker-Str., Kerschensteinerstr., Vegesacker Rampe, Georg-Gleistein-Str.
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Autos, Fahrräder und Fußgänger
Technische Daten
Straßengestaltung zweispurige Straße
Länge 700 Meter
Stadtkirche Vegesack

Der Aumunder Heerweg ist eine historische Erschließungsstraße in Bremen, Stadtteil Vegesack, Ortsteil Vegesack. Er führt überwiegend in Ost-West-Richtung von der Uhthoffstraße bis zur Kirchheide Richtung Fähr-Lobbendorf.

Die Querstraßen und Anschlussstraßen wurden benannt u. a. als Uhthoffstraße nach dem Eisen-Kunstgießer Andreas Friedrich Uhthoff (1780–1860), Zur Vegesacker Fähre, Theodor-Neutig-Straße 1952 nach dem Gemeindevorsteher von Aumund (1862–1938), Altaumunder Straße, Wilhelm-Hartmann-Straße 1909 nach dem Unternehmer und Stifter (1844–1926), Borcherdingstraße 1952 nach dem Pädagogen und Naturkundler Johann Friedrich Borcherding (1849–1924), Jaburgstraße nach dem Maler Addig Jaburg (1819–1875), Neue Straße, Breite Straße zwischen Alt- und Neu-Vegesack, Heinrich-Oebker-Straße nach dem Schulleiter und Vorstand im Stadtgarten-Stadtverschönerungsverein (1899–1975), Kerschensteinerstraße nach dem Schulreformer Georg Kerschensteiner (1854–1932), Vegesacker Rampe 1974 nach einer Straße, die auch als Rampe zur Tiefgarage am Sedanplatz führt, Georg-Gleistein-Straße nach dem Segelschiffskapitän und Gründer einer Tauwerkfabrik und Kirchheide nach der Heide auf dem Geestrücken; ansonsten siehe beim Link zu den Straßen.

Geschichte

Name

Der Aumunder Heerweg wurde benannt nach dem Dorf Aumund an der Mündung der Aue, welches 1040 Aunon, 1139 Oumunde und 1421 Owmunde hieß. In Bremen erhielten im 19. Jahrhundert viele Straßen und Wege den Zusatz Heer.

Entwicklung

Eine Gaststätte für Schiffer entstand am Ende des 16. Jahrhunderts mit einer kleinen Siedlung an der Einmündung der Aue in die Weser. 1623 wurde der Vegesacker Hafen gebaut. 1803 kam Vegesack zu Bremen und wurde 1852 zur Stadt erhoben. 1939 kam Aumund zu Bremen. 1946 wurde Vegesack Stadtteil von Bremen und Aumund Teil im Ortsteil Aumund-Hammersbeck. Die erste Schule in Alt-Aumund soll vor 1721 gebaut worden sein. 1786 erfolgte an der Ecke Grenzstraße/Bergstraße (heute Aumunder Heerweg/Borcherdingstraße) der Bau des zweiten Aumunder Schulhauses. Um 1800 dehnte sich Vegesack in Richtung des Aumunder Heerweges aus, die Stadtkirche und die Schulen wurden gebaut, Wohnhäuser ergänzten nach um 1850 die Bebauung. 1885 hatte Vegesack 3811 (heute als Ortsteil um 6500) und Aumund 1716 (heute um 7000) Einwohner.

Verkehr

Die Straße entstand in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Im Nahverkehr in Bremen durchfahren die Buslinien 90 (Gröpelingen ↔ Neuenkirchen), 91 und 92 (Gröpelingen ↔ Rönnebeck), 94 (Marßel ↔ Schwanewede), 95 (Gröpelingen ↔ Bockhorn) und die Regionalbuslinie 677 (Vegesack – Schwanewede – Uthlede) die Straße mit Halt am Bürgerhaus.

Gebäude und Anlagen

Die Straße ist zumeist mit ein bis zweigeschossigen Wohnhäusern bebaut.

Bremer Baudenkmale

Erwähnenswerte Gebäude und Anlagen

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Denkmaldatenbank des LfD Bremen
  2. ↑ Denkmaldatenbank des LfD Bremen

Koordinaten: 53° 10′ 24,9″ N, 8° 37′ 23,4″ O