Bad Wildbad

Wappen Deutschlandkarte
Bad Wildbad
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Wildbad hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 45′ N, 8° 33′ OKoordinaten: 48° 45′ N, 8° 33′ O
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 105,22 km²
Einwohner: 10.359 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75323
Vorwahlen: 07081, 07085, 07055
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 079
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kernerstraße 11
75323 Bad Wildbad
Website: www.bad-wildbad.de
Bürgermeister: Marco Gauger (CDU)
Lage der Stadt Bad Wildbad im Landkreis Calw
KarteOstelsheimEnzkreisLandkreis KarlsruheLandkreis KarlsruheLandkreis BöblingenLandkreis TübingenLandkreis RastattLandkreis FreudenstadtPforzheimBad HerrenalbDobelHöfen an der EnzUnterreichenbachSchömberg (Landkreis Calw)Oberreichenbach (Schwarzwald)Bad LiebenzellAlthengstettCalwBad Teinach-ZavelsteinBad WildbadEnzklösterleNeuweilerSimmersfeldAltensteigRohrdorf (Landkreis Calw)EgenhausenHaiterbachNagoldWildberg (Schwarzwald)EbhausenNeubulachGechingenOstelsheimSimmozheimSimmozheim
Karte

Bad Wildbad (bis 1990 Wildbad im Schwarzwald) ist eine Kurstadt im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Die Stadt liegt im Nordschwarzwald im Tal der Enz.

Geographie

Enz in Bad Wildbad

Geographische Lage

Bad Wildbad liegt im dicht bewaldeten nördlichen Schwarzwald am Grunde des eng in die Buntsandsteinhochflächen eingeschnittenen Tales der Enz, eines Nebenflusses des Neckars. Im Ortsteil Calmbach vereinigen sich die beiden Quellflüsse Kleine Enz und Große Enz zur eigentlichen Enz. Die Höhenlage der Gemarkung beträgt zwischen 374 m ü. NHN und 956 m ü. NHN. Innerhalb der naturräumlichen Gliederung des Schwarzwaldes zählt Bad Wildbad zum Naturraum Grindenschwarzwald und Enzhöhen.

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten: Dobel (Landkreis Calw), Neuenbürg (Enzkreis), Höfen an der Enz, Schömberg; im Osten Oberreichenbach und Neuweiler; im Süden Simmersfeld und Enzklösterle (alle Landkreis Calw); im Westen Gernsbach (Landkreis Rastatt).

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Landkreis Calw gehört Bad Wildbad zur Raumordnungsregion Nordschwarzwald.

Stadtgliederung

Die Stadt Bad Wildbad besteht aus den ehemaligen Gemeinden Aichelberg, Calmbach und Wildbad im Schwarzwald. Zur ehemaligen Gemeinde Aichelberg (Gemeinde Bergorte) gehören das Dorf Aichelberg, die Orte Hünerberg, Meistern und die Aichelberger Sägmühle, „Kälbermühle, Pumpwerk“ und Rehmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Calmbach gehören das Dorf Calmbach und der Ort Tannmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Wildbad im Schwarzwald in den Grenzen von 1973 gehören die Kernstadt, die Weiler Christophshof, Nonnenmiß und Sprollenhaus, die Orte Grünhütte, Kälbermühle, Kleinenzhof, Lautenhof, Sommerberg, das Gehöft Kohlhäusle und die Häuser Rollwasser und Sprollenmühle.

Die Wohnplätze Hochwiese und Ziegelhütte im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Wildbad im Schwarzwald wurden am 17. August 1970 aufgehoben.

Klima

Wegen seiner besonderen Tallage ist die Sonneneinstrahlungsdauer eines Tages im Schnitt um zwei Stunden kürzer als in den umliegenden Gemeinden. Die Durchschnittstemperatur ist deshalb um etwa 1 °C niedriger als in anderen Schwarzwaldorten, die sich auf derselben Höhe (424 m ü. NN) befinden. Allerdings gilt dies nicht für den Sommerberg und die im Süden gelegenen Bergorte Aichelberg, Hünerberg und Meistern, die auf dem Berg in 700 bis 800 m ü. NN liegen.

Geschichte

Geschichte Wildbads

Graf-Eberhard-Bau
Wildbad um 1900 – Olgastraße
Hotel Post
Blick vom Sommerberg auf Bad Wildbad
Innenstadt mit König-Karls-Bad

Ein Wiltbade wurde erstmals 1345 urkundlich erwähnt. Darin wurde Burg und Stadt Zavelstein „ane das Wiltbade das hant sie In behabet“ an die Pfalzgrafen von Tübingen verpfändet. 1367 wurde Graf Eberhard II. von Württemberg (auch der Greiner genannt), der sich mit seiner Familie im Wildbade befand, von den Martinsvögeln überfallen. Mit knapper Not konnte er entkommen und sich auf seine Burg Zavelstein retten. In Ludwig Uhlands Gedicht wird diese Episode heroisiert dargestellt (Vgl. Der reichste Fürst von Justinus Kerner). Diese Nennungen sind jedoch unsicher, da sie sich auch auf Bad Teinach beziehen können.

Es ist jedoch sicher, dass Wildbad schon im frühen Mittelalter bestand. Darauf deutet auch der 1904 entdeckte Urquell hin. Die dort aufgefundenen Gefäße und Eichenholzstücke wurden in Radiokarbon- und dendrochronologischen Untersuchungen auf das 12. Jahrhundert datiert.

Die erste sichere Nennung Wildbads ist von 1376, als Adolf von Nassau, der Bischof zu Speyer, ersucht wird, den Wildbader Kaplan zu ermächtigen, selbst Taufen und Beerdigungen vorzunehmen und Legate sowie den Zehnten zu empfangen. Wildbad wurde zum Schutz mit einer Mauer umgeben und 1442 zur Amtsstadt erhoben. Im 15. Jahrhundert erscheint Wildbad bereits als bedeutender Badeort. Viele adlige und hochgestellte Gäste suchten in den Thermalbädern Heilung ihrer Gebrechen.

Während des Bauernaufstands 1525 befanden sich beispielsweise viele Ritter und einige Fürsten und Äbte in Wildbad. Ihre Herbergen waren mit Fahnen, Wappen und Schildern behängt, wodurch sich das Feuer beim großen Stadtbrand rasch ausbreiten konnte. In dieser Zeit war Wildbad eine der Hochburgen der Wismutmalerei. Die adligen Gäste nahmen gerne als Souvenir die auf Wismutgrund bemalten Kästchen mit. Sogar ein Flügelaltärchen der Äbtissin Veus soll dort 1551 hergestellt worden sein. Schon 1514 gab es in Wildbad eine städtische Ordnung der Maler, Dreher und Ladenmacher.

Der von Kaiser Maximilian I. erstellte Freiheitsbrief, der 1525 verbrannte, wurde 1530 von Kaiser Karl V. erneuert.

Bis zur Reformation gehörte die Wildbader Pfarrei zum Landkapitel Weil der Stadt im Archidiakonat Trinitatis des Bistums Speyer.

Im Laufe der Jahrhunderte nahm Wildbad einen stürmischen Aufschwung, dank der Förderung durch die Grafen, Herzöge und Könige von Württemberg. Moderne Badegebäude, das Herzogliche Palais, die Kuranlagen sowie moderne Hotels und Gasthäuser wurden erstellt, um die ständig wachsende Zahl der Badegäste aufzunehmen. Unterbrochen durch Kriege und Stadtbrände wurde das herzogliche, später königliche Bad wiederholt aufgebaut und modernisiert.

Das Amt Wildbad kam 1807 bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg zum Oberamt Neuenbürg. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Wildbad 1938 zum Landkreis Calw.

Am 12. Januar 1945 trafen sich der Reichsführer-SS Heinrich Himmler und der ehemalige Schweizer Bundespräsident Jean-Marie Musy im Wildbader Hotel Post und verhandelten über die Freilassung jüdischer KZ-Häftlinge. Der NS-Staat wollte auf diesem Weg an Devisen oder militärische Ausrüstung gelangen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Wildbad in die Französische Besatzungszone und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern. 1952 ging das provisorische Nachkriegsland im Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern auf und gehört seither zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Mit der Kreisreform zum 1. Januar 1973 erreichte der Landkreis Calw seine heutige Ausdehnung. Der Landkreis wurde gleichzeitig Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald, die dem damals neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Somit wird die ehedem württembergische Stadt Bad Wildbad von der vormals badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet.

Geschichte der Ortsteile

Calmbach aus Richtung Norden

Calmbach

Calmbach
Calmbach

Der Ort wird im Jahr 830 als Calenbach im Codex Hirsaugiensis erstmals genannt, da im 9. Jahrhundert das Kloster Hirsau hier begütert war. Ganz deutlich wird Calmbach 1100 erwähnt, als eine Calwer Gräfin Richlind dem Kloster Hirsau sechs Hüben und sechs Leibeigene „ad Calenbach“ schenkt. Im 14. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Grafen von Vaihingen. Zusammen mit Neuenbürg kam Calmbach an die Grafschaft Württemberg.

Haupterwerbsquelle der Bewohner waren die Flößerei und die Waldwirtschaft. Die Landwirtschaft war unbedeutend. Holzhändler (auch Schiffer genannt) brachten es zu Reichtum und Wohlstand, während die Einwohner ein karges Dasein fristeten.

Mit dem Prädikat Luftkurort begann in den 1930er Jahren der Fremdenverkehr als zusätzliche Erwerbsquelle. Heute ist der Stadtteil, der auch als Fünftälerort bezeichnet wird, eine Wohngemeinde mit erschlossener Infrastruktur.

Zu Beginn der 1950er Jahre gab es im Ort ein Zeltferienlager der Freien Deutschen Jugend (FDJ). Seit 2005 beherbergt Calmbach mehr als 5.000 Einwohner.

Sprollenhaus und Nonnenmiß

Blick über den Ortsteil Sprollenhaus (Luftaufnahme)
Blick über den zu Bad Wildbad gehörenden Teil von Nonnenmiß (Luftaufnahme)

Die erste urkundliche Erwähnung ist eine Besiedelung des Kegelbachtals, (früher Mühlbachtal) mit einer Sägmühle im Jahr 1528. Um das Jahr 1560 wird in der Spolenwaser-Hut ein Forsthaus errichtet. In den Jahren 1594 und 1624 erscheint die kleine Ansiedlung urkundlich unter Spollenhauß.

Um 1763 wurde Sprollenhaus größer durch die Ansiedlung von Kolonisten, die den Wald rodeten, um Ackerland zu gewinnen, und als Holzhauer ihren Unterhalt verdienten. Heute sind Sprollenhaus und Nonnenmiß Wohngemeinden.

Ortstafel zwischen Enzklösterle-Nonnenmiß und Bad Wildbad-Nonnenmiß

Der Ortsteil Nonnenmiß ist zweigeteilt: Der größere nördliche Teil gehört zu Bad Wildbad, der Bereich südlich des Dietersbaches gehört zur Gemeinde Enzklösterle. Dass ein Frauenkloster in der Gegend stand, das dem Ort Nonnenmiß seinen Namen gab, ist nicht hinreichend belegt. Man geht davon aus, dass der Ortsname die Bedeutung „feuchte sumpfige Wiese (sogenannte Miß), auf der sich verschnittene weibliche Schweine (sogenannte Nonnen) befinden“, hat.

Waldweihnacht in Bad Wildbad-Aichelberg jährlich am 24. Dezember

Aichelberg, Hünerberg, Meistern und Rehmühle (ehemalige Gemeinde Bergorte)

Aichelberg
Aichelberg
Ein Stück des historischen Rundwanderweges Fautsburg

Der Bergort wurde um 1330 als Villula Aychelberc erstmals genannt. Die Ortsherren waren damals die Herren von Fautsberg und ihre Erben, die Herren Horneck von Hornberg. Sie verkauften die Burg und die zugehörigen Orte zur Hälfte an Württemberg, die andere Hälfte wurde 1345 von den Pfalzgrafen von Tübingen an Württemberg veräußert. Der Name Hünerberg stammt eventuell von Auerhanborg.

Aichelberger Blick mit Sicht bis zur Schwäbischen Alb und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

Von heimatgeschichtlichem Interesse ist auch, dass mit Urkunde vom 22. April 1561 der württembergische Reformator Johannes Brenz die Fautsburg (Vogtsburg) vom württembergischen Herzog als Lehen erhielt. Zum Lehen gehörten außer Wiesen und Ackern auch die Holz- und Wassergerechtigkeit sowie die Fautsberger Sägemühle (Aichelberger Sägemühle).

Die Orte Aichelberg, Meistern, Hünerberg, Kälbermühle und Rehmühle bildeten 1850 die Gemeinde Bergorte. Vorher gehörten sie im Rahmen der Herrschaft Vogtsberg jahrhundertelang zum Stab Neuweiler, einem Unteramt der Vogtei Calw. 1938 erhielt die Gemeinde den Namen Aichelberg. Vor dem Hintergrund der ab dem Jahr 1972 stattfindenden landesweiten Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg beschloss der Aichelberger Gemeinderat 1973 die Eingemeindung zur Nachbargemeinde Simmersfeld zu beantragen. Im Rahmen eines Bürgerbegehrens wurde am 11. November 1973 durch die Bürger mit Mehrheit ein Zusammenschluss mit Wildbad (dem heutigen Bad Wildbad) beschlossen, so dass 1974 die freiwillige Eingemeindung nach Wildbad im Schwarzwald erfolgte.

Die Einwohner lebten früher überwiegend von der Land- und Waldwirtschaft. Dieser Ortsteil ist heute eine Wohngemeinde mit landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben sowie mit Handwerks- und Gastronomiebetrieben. Der gemäßigte Tourismus hat einen bedeutenden Stellenwert eingenommen. Der im Jahr 2008 eingeweihte Fautsburg-Rundwanderweg bzw. historische Rundwanderweg Fautsburg stellt die Geschichte der Bergorte und der Region anschaulich dar. Jährlich findet am 24. Dezember die Waldweihnacht mit lebender Krippe am Waldrand von Aichelberg statt.

Räumliche Entwicklung des Stadtgebiets

Am 1. Januar 1974 wurde Aichelberg nach Wildbad im Schwarzwald auf Grundlage eines Bürgerbegehrens eingemeindet. Die Stadt wurde am 1. Juli 1974 durch den Zusammenschluss von Wildbad im Schwarzwald mit der Gemeinde Calmbach neu gebildet. Seit 1990 heißt sie Bad Wildbad.

Religionen

Seit der Reformation ist Bad Wildbad evangelisch geprägt, doch gibt es heute auch wieder eine römisch-katholische Gemeinde in der Stadt. Neben den beiden großen Konfessionen gibt es nunmehr auch eine eigene Gemeinde des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes in Calmbach, eine adventistische, eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Gemeinde sowie Zeugen Jehovas.

Es gab keine jüdische Gemeinde. Gut belegt ist die Tätigkeit jüdischer Ärzte und Gastronomen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Mehrere Personen sind 1942 in Konzentrationslagern gestorben. Der Bad Wildbader Hotelier Aurel Radowitz musste 1941 in das benachbarte Enzklösterle umziehen. Er wurde 1942 aus Enzklösterle deportiert und starb am 5. November 1942 in Auschwitz. In Enzklösterle wurden in Erinnerung an Aurel Radowitz und seine Frau Martha zwei Stolpersteine verlegt.

Bevölkerungsentwicklung

Von 1995 bis 2012 erlebte Wildbad eine negative Bevölkerungsentwicklung, ausgelöst durch den Wegzug junger Bevölkerungsschichten in Universitätsstädte und zur Arbeitsaufnahme. Der Bevölkerungsrückgang im Zeitraum 2001 bis 2010 betrug etwa 7 Prozent. Das Durchschnittsalter ist im gleichen Zeitraum von 43,0 auf 46,3 Jahre angestiegen.

Die Bevölkerungsvorausrechnung von 2015 bis 2035 liegt mit einem Wachstum von 2,1 Prozent deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Bevölkerung Bad Wildbads zum Jahresende
Jahr Bevölkerung
1871 (Zensus) 5010
1880 (Zensus) 5725
1890 (Zensus) 5730
1900 (Zensus) 6081
1910 (Zensus) 7020
1925 (Zensus) 8462
1933 (Zensus) 8317
1939 (Zensus) 8124
1950 (Zensus) 9164
1956 (Zensus) 10368
1961 (Zensus) 11022
1965 11675
1970 (Zensus) 12297
1975 11611
1980 10994
1985 10472
1990 11587
1995 11667
2000 11214
2005 11055
2010 10521
2015 9876
2020 10386
2022 (Zensus) 10368
Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Einwohnerzahl 9537 9542 9565 9637 9876 9849 10.083 10.130 10.202 10.386 10.397 10.495 10.601 10.388 10.359

Politik

Gemeinderat

In Bad Wildbad wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis (mit Vergleichszahlen voriger Wahlen):

Parteien und Wählergemeinschaften 2024 2019 2014 2009 2004 1999
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,51 8 41,09 9 44,5 10 36,3 8 33,0 7 27,9 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,93 6 30,55 6 28,5 6 25,0 5 26,8 5 18,8 4
FWV/FDP Freie Wählervereinigung/Freie Demokratische Partei 23,62 5 28,36 6 27,0 6 18,3 4 14,9 3 23,0 5
AfD Alternative für Deutschland 9,93 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen – – – – – – – – – – 4,4 1
Wählervereinigungen, Einzelbewerber – – – – – – 20,4 4 25,3 5 25,8 6
Gesamt 100 21 100 21 100 22 100 21 100 20 100 23
Wahlbeteiligung 50,75 % 50,38 % 46,0 % 47,3 % 48,1 % 53,8 %

Bürgermeister

Klaus Mack wurde im September 2021 in den Deutschen Bundestag gewählt und legte anschließend das Bürgermeisteramt nieder. Am 13. Februar 2022 wurde Marco Gauger (CDU) im zweiten Wahlgang mit 58,5 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er trat das Amt am 1. April 2022 an.

Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021
Wahlbeteiligung: 71,2 % (–1,8 %p)
 %
30
20
10
0
27,8 %
21,9 %
13,4 %
14,7 %
11,5 %
3,0 %
7,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−9,0 %p
+5,9 %p
−1,7 %p
+1,7 %p
+2,0 %p
−2,4 %p
+3,6 %p
Sonst.

Die Bundestagswahlen führte zu folgenden Endergebnissen:

Ergebnisse der Bundestagswahlen auf Gemeindeebene
Parteien %
2021
%
2017
%
2013
%
2009
%
2005
%
2002
%
1998
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,8 36,8 49,0 35,5 39,2 45,8 37,5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 21,9 16,0 19,1 19,3 29,5 31,7 35,0
FDP Freie Demokratische Partei 14,7 13,0 8,4 22,1 14,1 9,0 13,5
AfD Alternative für Deutschland 13,4 15,1 5,4 – – – –
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 11,5 9,5 6,8 8,4 7,9 8,5 5,9
Linke Die Linke * 3,0 5,4 4,7 8,3 4,1 1,0 0,9
Sonstige Parteien 7,8 4,2 6,6 6,4 5,2 4,0 7,2
Gesamt 100 100 100 100 100 100 100
Wahlbeteiligung (in %) 71,2 73,0 70,4 69,8 76,5 78,4 82,0
* 
Bis 2005 als Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), bis 2007 als Die Linkspartei.PDS (Die Linke.PDS)

Landtagswahlen

Landtagswahl 2021
 %
40
30
20
10
0
31,5 %
25,9 %
12,4 %
9,0 %
9,5 %
11,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−2,2 %p
+3,6 %p
−6,2 %p
−2,1 %p
+0,1 %p
+6,8 %p
Sonst.

Die Landtagswahlen führte zu folgenden Endergebnissen:

Ergebnisse der Landtagswahlen Baden-Württemberg auf Gemeindeebene
Parteien %
2021
%
2016
%
2011
%
2006
%
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,5 33,7 45,8 44,5
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 25,9 22,3 16,1 4,0
AfD Alternative für Deutschland 12,4 18,6 – –
FDP Freie Demokratische Partei 9,5 9,4 7,4 12,1
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 9,0 11,1 21,7 32,2
Sonstige Parteien 11,7 4,9 9,0 7,2
Gesamt 88,3 95,1 91,0 92,8
Wahlbeteiligung (in %) 54,8 65,8 60,8 60,0

Wappen und Flagge

Blasonierung: „In Gold zwei grüne Tannen, deren linke die rechte teilweise verdeckt, beide bis zur Mitte überdeckt von einer aus dem Unterrand aufsteigenden und in zwei Strahlen niederfallenden silbernen Fontäne.“
Wappenbegründung: Das Wappen der Bergorte bzw. Aichelbergs zeigt einen goldenen Eichenzweig auf blauem Grund. Der aus der Gemeindereform 1974 hervorgegangenen Stadt Wildbad im Schwarzwald wurde am 11. August 1981 dieses neue Wappen verliehen.

Die Bannerflagge der Stadt ist grün-gelb gestreift. Das Stadtwappen ist darauf nicht angebracht. Das Landratsamt Calw hat der aus der Gemeindereform 1974 hervorgegangenen Stadt Wildbad im Schwarzwald am 11. August 1981 das neue Wappen und die Flagge verliehen.

Städtepartnerschaften und kirchliche Partnerschaften

Seit 1981 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Cogolin im Département Var in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Bereits vorher fand regelmäßig ein Schüleraustausch statt. Seitens der evangelischen Kirchengemeinde Aichelberg besteht gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Stammheim und der evangelischen Kirchengemeinde Zwerenberg eine Partnerschaft mit der Kirchengemeinde im thüringischen Triptis.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftsunternehmen

Wildbads Wirtschaft besteht primär aus den Wirtschaftszweigen Gesundheit und Tourismus. Seit 1984 ist die Zahl der Tourismusbetriebe um über zwei Drittel gesunken. Von ehemals 105 Tourismus-Betrieben sind 34 übrig geblieben.

Ebenfalls ist die Auslastung dieser Hotels und Pensionen von deutlich über 40 Prozent auf 27 Prozent zurückgegangen. Die Stadt befindet sich im Strukturwandel vom Kurort zur Tourismusstadt.

Die Alfred Gauthier GmbH fertigte Werkzeugmaschinen und Kameraverschlüsse. Im Jahr 1959 beschäftigte sie 3.200 Mitarbeiter. Während des Zweiten Weltkrieges spielte die Alfred Gauthier GmbH eine Schlüsselrolle bei der millionenfachen automatisierten Herstellung von Granatzündern. Im Jahr 2020 beschäftigte sie noch knapp über 300 Mitarbeiter und meldete im Zuge der COVID-19-Pandemie Insolvenz an.

Berthold Technologies ist seit 1949 im Bereich Prozessmesstechnik und Strahlenschutz tätig und erwirtschaftete 2024 mit 370 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von ca. 105 Mio. Euro.

Der Schwarzwälder Bote betreibt eine Lokalredaktion in Wildbad.

Verkehr

S6 nach Bietigheim in Bad Wildbad

Bahnverkehr

Bad Wildbad ist durch die Linie S 6 der Stadtbahn Karlsruhe, die von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft betrieben wird, an das Schienennetz angeschlossen. Die Stadtbahn fährt auf der Strecke der Enztalbahn bis Pforzheim und wird teilweise als S 5 nach Karlsruhe/Wörth am Rhein und bis 2019 auch nach Bietigheim-Bissingen durchgebunden. Im Stadtgebiet gibt es die Haltestellen Kurpark, Uhlandplatz/Sommerbergbahn, Bad Wildbad Bahnhof, Bad Wildbad Nord, Calmbach Süd und Calmbach Bahnhof. Sonn- und feiertags fährt vom 1. Mai bis Mitte Oktober zusätzlich zweimal je Richtung der Ausflugszug Enztäler Radexpress von Stuttgart über Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Vaihingen an der Enz, Mühlacker, Pforzheim und Neuenbürg nach Bad Wildbad Bahnhof.

Busverkehr

Von 2014 bis 2016 gab es in der Stadt ein Rufbus-System unter der Bezeichnung Centro-Bus mit ca. 100 Haltestellen. 2016 erfolgte dann die Rückkehr zu einer traditionellen Stadtbus-Linie, der Linie 201, betrieben von der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw.

Sommerbergbahn

Sommerbergbahn

Die Sommerbergbahn führt auf den Wildbader Hausberg und überwindet dabei eine Höhendifferenz von rund 300 Metern.

Meisterntunnel

Der Meisterntunnel wurde 1996 zur Verkehrsentlastung des Orts Bad Wildbad erbaut. Der 1684 Meter lange einröhrige Tunnel ist Teil der Landesstraße 351. Im Januar 2015 hatten die Arbeiten zum Bau eines Fluchtstollens begonnen, die zwischenzeitlich abgeschlossen wurden.

Radverkehr

Durch eine Alltagsroute aus dem Radnetz Baden-Württemberg ist Bad Wildbad über Höfen und Neuenbürg mit Pforzheim verbunden. Zudem verlaufen als Landes-Radfernwege durch Bad Wildbad:

Der Enztal-Radweg ist ein knapp über 100 km langer Radwanderweg und führt durch Bad Wildbad. Er verläuft entlang der Enz von deren Quelle bei Enzklösterle bis zu ihrer Mündung in den Neckar bei Walheim.

Kureinrichtungen

Palais Thermal
Kurplatz
Kurpark mit Enz

Wildbad ist bereits seit dem 15. Jahrhundert als Kurort bekannt. Das Ortsbild wird vor allem durch herausragende Beispiele der Kurarchitektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geprägt.

Der Kurpark wurde 1699 angelegt und seitdem immer wieder erweitert. Das weitläufige Wegenetz erstreckt sich rund 1,5 Kilometer beidseits der Enz.

Bildungseinrichtungen

Bad Wildbad verfügt über alle herkömmlichen Schulformen. Dazu zählt das Enztal-Gymnasium. Die Fünf-Täler-Schule in Calmbach (ehemals Goßweilerschule bzw. Realschule Calmbach) bündelt die Schulformen der Grund-, Werkreal- und Realschule. Der Teilort Aichelberg mit den Bergorten Aichelberg, Hünerberg, Meistern und Rehmühle wird über den Schulverband Simmersfeld grundschultechnisch versorgt. Der Schulverband besteht aus der Gemeinde Simmersfeld und der Stadt Bad Wildbad. Er besteht noch aus der Zeit, als die Bergorte zunächst als Gemeinde Bergorte und später als Gemeinde Aichelberg kommunal selbständig waren. Die Wilhelmschule in Bad Wildbad ist eine zweizügige Grundschule. Außerdem gibt es den Schulverband Grundschule Oberes Enztal für die Teilorte Sprollenhaus und Nonnenmiß (zusammen mit der Gemeinde Enzklösterle) und die Goßweiler Förderschule Calmbach.

Bad Wildbad verfügt zudem über eine Außenstelle des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung; diese wurde im Gebäude der 2004 stillgelegten Kurklinik eingerichtet. Es finden hier vor allem Fortbildungen für Lehrkräfte Allgemeinbildender Schulen und Sonderpädagogischer Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) statt.

Freizeit- und Sportanlagen

Energieerzeugung und -nutzung

Nach Ankündigung von Klaus Mack Ende Oktober 2019 sollte spätestens Ende 2020 mit dem Bau des Windparks Kälbling begonnen werden. Die drei geplanten Windkrafträder sollen ca. 60 Prozent des Wildbader Strombedarfs decken. Bauträger und Projektleiter ist EnBW.

Ebenfalls gibt es fünf E-Tankstellen im Stadtgebiet.

Die Stadt Bad Wildbad hat 1906 eine Wasserkraftanlage neben der König-Karl-Straße an der Stelle erbaut, wo zuvor eine Sägemühle das Flusswasser nutzte. Im Jahr 1997 wurden die beiden Turbinen überholt und die Generatoren durch neue Technik ersetzt.

Schuldenlage

Bad Wildbads Schulden pro Einwohner sind trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs im Vergleich überdurchschnittlich hoch und steigen seit 2010 kontinuierlich an. Die Steuereinnahmen durch den Wirtschaftsaufschwung konnten nicht genutzt werden.

Schulden der Stadt Bad Wildbad (Angaben in Euro)
JahrKernhaushaltEigenbetriebeGesamtSchulden
je Einwohner
2000 15.061.000 10.093.000 25.154.000 2.252
2005 9.140.000 15.272.000 24.412.000 2.192
2010 8.895.000 10.126.000 19.020.000 1.803
2015 13.096.000 11.065.000 24.161.000 2.469
2016 13.598.000 10.568.000 24.166.000 2.447
2017 14.851.000 10.843.000 25.694.000 2.595
2018 14.983.000 11.622.000 26.605.000 2.638
2019 14.815.000 12.193.000 27.008.000 2.665
2020 16.003.000 13.135.000 29.138.000 2.838
2021 16.882.000 12.970.000 29.852.000 2.864

Die Schulden der Gemeinde, Eigenbetriebe und Eigengesellschaften beim öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereich wurden zum Stichtag 31. Dezember 2019 mit 31,77 Millionen Euro angegeben. Das entsprach 3134 Euro pro Einwohner.

Durch die Missachtung der eigens auferlegten Haushaltssperre durch Klaus Mack ist mit einer weiteren Zunahme der Schulden zu rechnen. Darüber hinaus hat Bad Wildbad die höchste Verschuldungsquote im Nordschwarzwald in Höhe von 12,53 Prozent.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Rotkäppchen und der Wolf, Enzuferillumination

Fautsburg Rundwanderweg und Qualitätswanderweg Aichelberger Traumtour.

Literatur mit lokalem Bezug

Wildbad ist der Schauplatz der ersten Kapitel des Romans Armadale von Wilkie Collins (1866).

Museen

Im Ortsteil Calmbach besteht ein Heimat- und Flößermuseum.

Im Ortsteil Aichelberg besteht die Gottscheer Stube im Andenken an eine deutschsprachige Gemeinschaft, die im Bereich vom ehemaligen Jugoslawien auf Grund der Nachwirkungen der Weltkriege aus der Heimat vertrieben wurden. Ein Raum mit Ausstellungsstücken zum Andenken an die Kultur und Geschichte dieser Volksgruppe.

Bauwerke und besondere Kleindenkmale

Der Ferdinandbrunnen am Kurplatz, mit der Brunnenfigur des Wappners
Jugendstilkirche von Aichelberg im Winter

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Personen mit Bezug zu Bad Wildbad

Bekannte Persönlichkeiten Wildbads sind die Badeärzte von Renz und Justinus Kerner.

Personen, die in Bad Wildbad-Aichelberg Zuflucht fanden

Literatur

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Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Bad Wildbad. In: LEO-BW. Abgerufen am 2. Juni 2022.
  3. ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 512–514.
  4. ↑ Fritz Barth: Hoffnung Krieg Not. Eigenverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2010, S. 183.
  5. ↑ Kreisgeschichtsvereins Calw e. V. Abgerufen am 6. September 2021.
  6. ↑ Internetseite der Gemeinde Enzklösterle: Informationen zu den Ortsteilen
  7. ↑ Gregor Swierczyna: Von Herren, Vögten, Grafen und Herzögen: Entwicklung der Herrschafts- und Besitzverhältnisse im Landkreis Calw bis zur territorialen Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg. In: Landkreis Calw (Hrsg.): Der Landkreis Calw. Ein Jahrbuch. Band 25, 2007, ISBN 978-3-00-022880-3, S. 189.
  8. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 488 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  9. ↑ Auf jüdischen Spuren in Bad Wildbad: Kunsthistorikerin gibt Einblicke. Pforzheimer Zeitung, abgerufen am 6. November 2019.
  10. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Wildbader Christen gedenken Reichspogromnacht. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 6. November 2019.
  11. ↑ Röhrle, Sebastian., Viehweg, Jeremias., Gote, Fabian., Grimm, Pascal., Schmidt, Kevin.: „Wir waren froh, als es vorbei war“: die Ausgrenzung und Verfolgung von Juden im Kreis Calw zwischen 1933-1945. Hrsg.: Christiane-Herzog-Realschule Nagold. 1. Auflage. Geigerdruck GmbH, Horb 2017, ISBN 978-3-86595-649-1.
  12. ↑ Meldekarte der Gemeinde Enzklösterle vom 17. Oktober 1942 laut schriftlicher Auskunft des Bürgermeisteramtes Enzklösterle vom 11. November 2019
  13. ↑ Gedenkbucheintrag für Radowitz, Aurel im Gedenkbuch des Bundesarchivs der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer der Verfolgung der Juden. Online unter www.bundesarchiv.de/gedenkbuch
  14. ↑ Götz Bechtle: Von den Nazis deportiert Stolpersteine erinnern an zerstörte Leben. In: Schwarzwälder Bote online. Verlag Schwarzwälder Bote, 19. Mai 2021, abgerufen am 23. Juni 2021.
  15. 1 2 Heinz Ziegelbauer: Bad Wildbad: Ideen für die Stadt entwickelt. In: Schwarzwälder Bote. 29. Juni 2014, abgerufen am 22. August 2022.
  16. ↑ Durchschnittsalter und Altersgruppen nach Geschlecht – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  17. ↑ Matthias Proske: Aktuelle Herausforderungen für den ländlichen Raum. (PDF; 4,8 MB) Region Nordschwarzwald Regionalverband, 2017, S. 5–12, abgerufen am 22. August 2022.
  18. ↑ Bevölkerung nach Nationalität – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 17. September 2020.
  19. ↑ Bevölkerung nach Nationalität – vierteljährlich (Basis Zensus 2022) - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 29. Juli 2024.
  20. ↑ Bevölkerung nach Nationalitäten – Bad Wildbad. Baden-Württemberg, Statistisches Landesamt, abgerufen am 22. August 2022.
  21. ↑ Ergebnis. Abgerufen am 15. Juni 2024.
  22. ↑ Bad Wildbad: Bürgermeister. Abgerufen am 28. Januar 2022.
  23. ↑ Bundestagswahlen seit 1998 Zweitstimmen mit Briefwählern – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 11. Januar 2023.
  24. ↑ Landtagswahlen Wähler und Stimmen mit Briefwählern – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 22. November 2019.
  25. ↑ Beherbergung im Reiseverkehr seit 1984 – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  26. ↑ Beherbergung im Reiseverkehr seit 1984 – Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  27. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Den Herausforderungen gestiegener Gästezahlen stellen. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 29. Oktober 2019.
  28. ↑ Barth, Fritz: Alfred Gauthier GmbH Die Gründungsgeschichte. 1. Auflage. Eisele Druck GmbH, Bad Wildbad August 2003, S. 26.
  29. ↑ Entnazifizierungsakte Spruchkammer Rottweil; Junghans Helmut, geb. 2.3.1891; Staatsarchiv Sigmaringen; Signatur Wü 13 T2 1780/022
  30. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Hittech Prontor: Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 4. Mai 2020.
  31. ↑ Hightech im Schwarzwald. In: gruene-kreis-calw.de. 28. Juli 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  32. ↑ Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de
  33. ↑ Landesfilmsammlung Baden-Württemberg: historische Aufnahmen der Kurbäder in Bad Wildbad
  34. ↑ Sana Kliniken Bad Wildbad
  35. ↑ Aus für die Sana Klinik: Das Bad Wildbader Krankenhaus schließt wohl im Sommer. Pforzheimer Zeitung, abgerufen am 28. April 2022.
  36. ↑ Standort Bad Wildbad, auf den Internetseiten der ehemaligen Landesakademie. (Memento vom 27. Dezember 2016 im Internet Archive)
  37. ↑ Baumwipfelpfad Schwarzwald – technische Daten auf der Website des Architekturbüros Stöger
  38. ↑ Baumwipfelpfad Schwarzwald (Memento vom 11. Januar 2015 im Internet Archive)eine Einrichtung der Erlebnis Akademie AG
  39. ↑ Das Ende einer Ära: Bad Wildbader Bikepark wird ab 2021 neu verpachtet. Pforzheimer Zeitung, abgerufen am 4. November 2019.
  40. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Rathauschef spricht über Entwicklung der Stadt. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  41. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Windkraft ist in aller Munde. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 29. Oktober 2019.
  42. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Fischtreppe in Großer Enz wird verlängert. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 29. Oktober 2019.
  43. ↑ Schulden der Gemeinden und Eigenbetriebe. Abgerufen am 13. Juli 2020.
  44. ↑ Schulden der Gemeinden und Eigenbetriebe. Abgerufen am 1. Oktober 2020.
  45. ↑ Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack muss Kritik an Umgang mit Haushaltssperre einstecken. Pforzheimer Zeitung, abgerufen am 1. Oktober 2020.
  46. ↑ Pforzheim in den Top 20: So ist die Schuldensituation in Pforzheim, Enzkreis und Kreis Calw. Pforzheimer Zeitung, abgerufen am 28. April 2022.
  47. ↑ Aichelberger Traumtour • Wanderung. Outdooractive AG, abgerufen am 8. Januar 2023.
  48. ↑ Wolf Eiermann: Das unbekannte Oeuvre des deutsch-englischen Malers Carl Bauerle (1831–1912). In: Schwäbischer Heimatbund (Hrsg.): Schwäbische Heimat. 57. Jg., Heft 1, Januar–März 2006, S. 13–17.
  49. ↑ Schwarzwälder Bote, Oberndorf Germany: Bad Wildbad: Ein Teil der antisemitischen Hetzpropaganda. Schwarzwälder Bote, abgerufen am 6. Juli 2020.