Meteorochorie

Die Nussfrüchte der „Pusteblume“ sind Schirmflieger

Die Meteorochorie ist eine Form der Ausbreitungsstrategie von Pflanzen mit dem Wind. Es handelt sich dabei um eine Unterform der Anemochorie, die zu den ursprünglichsten Ausbreitungsarten von Pflanzen gehört. Die Pflanzen nennt man Windflieger oder auch Samenflieger.

Bauprinzipien der Diasporen

Das Bauprinzip der Diasporen, die meteorochor ausgebreitet werden, lässt sich in vier Unterarten unterteilen:

Typisch für meteorochore Pflanzen ist, dass die Diasporen durch luftgefüllte Hohlräume ihr spezifisches Gewicht reduzieren und/oder eine durch verschiedene Ausbildungen der Oberfläche wie Flügel, Flughaare oder Fallschirme ihren Luftwiderstand vergrößern.

Trichometeorochorie: Haarfrucht, Schirmfrucht

Bei der Löwenzahn-Gattung Leontodon sitzt der Pappus am Ende der Früchte, bei der Löwenzahn-Gattung Taraxacum an einem Schnabel (Stiel) und sie sind daher „geschnäbelt“

Pterometeorochorie: Flügelfrucht / Flügelsamen

Alsomitra macrocarpa als Beispiel für einen Flügelsamen

Flügelflieger beruhen auf den Prinzipien des Auftriebs.

Literatur